Chaos auf Bahnhöfen - Zugausfälle und Verspätungen

20. Dezember 2009, 12:18
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Sowohl im Wiener Westbahnhof als auch in Meidling kam es zu chaotischen Zuständen - Vereiste Weichen führten auch in Wien zu Straßenbahnproblemen

Wien  - Der Kälteeinbruch in der Nacht auf Sonntag hat zu Zugausfällen und Verspätungen im Großraum Wien geführt. Es kam sowohl am Westbahnhof als auch auf der Südbahnstrecke zu erheblichen Problemen. Passagiere der Südbahn-Strecke berichteten von "chaotischen Zuständen". Praktisch jeder Zug, egal ob Fern- oder Nahverkehr, hatte bis zu drei Stunden Verspätung. Offizielle Begründung: eingefrorene Weichen.

Warmer Tee nur auf der Südbahn

Sowohl im Wiener Westbahnhof als auch in Meidling (Ersatzbahnhof für den Südbahnhof) kam es zu chaotischen Zuständen. In St. Pölten, wo ebenfalls gerade der Bahnhof umgebaut wird und der geheizte Warte-Container viel zu klein ist, gab es massive Proteste von empörten Fahrgästen. An der Südbahnstrecke versuchten die ÖBB, die Situation mit Gratistee und der Öffnung der Lounges für alle Fahrgäste, die Situation zu entspannen.

Wir waren seit 6.30 Uhr im Einsatz. Es war sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr betroffen", erklärte eine Sprecherin der ÖBB. Die Pottendorfer Linie konnte etwa nur mit einem Schienenersatzverkehr befahren werden. Gegen Mittag stabilisierte sich die Lage.

Kaum Ausfälle bei Öffis

Bei den Wiener Öffis haben die eisigen Temperaturen von minus zwölf Grad zu keinen großen Problemen geführt. Am Sonntag in der Früh kam es lediglich bei vier Straßenbahnen zu Problemen und längeren Wartezeiten. Das Hauptproblem waren auch hier vereiste Weichen. Betroffen waren die Linien 18, D, 62 und O.  (APA, red)

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