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Nouakchott - Der nordafrikanische Zweig des Terrornetzwerkes Al-Kaida hat sich zu der Entführung eines italienischen Ehepaares vor zehn Tagen in Mauretanien bekannt. Das Paar sei "als Antwort auf die Verbrechen der italienischen Regierung in Afghanistan und im Irak" gekidnappt worden, sagte ein Sprecher der Gruppe "Al-Kaida im Islamischen Maghreb" am Montag im arabischen Fernsehsender Al-Arabija. Gezeigt wurde gleichzeitig ein Foto des 65-jährigen Mannes und seiner aus Burkina Faso stammenden Frau.
Sie waren in der Nähe der Grenze zum Nachbarstaat Mali verschwunden. In Mauretanien war von Anfang an vermutet worden, dass islamistische Terroristen die Italiener verschleppt haben. Das römische Außenministerium erklärte dazu am Montag: "Mit solchen Entführungen soll vor allem Lösegeld erpresst werden, um Guerilla-Aktivitäten zu finanzieren." Drei Wochen vor dem Ehepaar waren in dem nordafrikanischen Wüstenstaat drei spanische Entwicklungshelfer gekidnappt worden. Eine Al-Kaida nahe stehende Organisation bekannte sich zu der Entführung.. (APA)
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