Ukraine veröffentlicht Akten zum "Prager Frühling"

17. Dezember 2009 19:11

Kopien bisher geheimer Dokumente einem Forschungsinstitut übergeben

Kiew - Mehr als 40 Jahre nach dem Einmarsch sowjetischer Panzer in Prag hat der ukrainische Geheimdienst Akten über das blutige Ende des "Prager Frühlings" 1968 veröffentlicht. Die Kopien von 311 bisher als geheim eingestuften Dokumenten mit rund 1.000 Seiten seien einem Forschungsinstitut übergeben worden, teilte die ukrainische Regierung am Donnerstag in Kiew mit. Es handelt sich vor allem um die Bewertungen tschechoslowakischer Bürger und Touristen über die damaligen Ereignisse.

Den Aufzeichnungen zufolge war der sowjetischen Führung klar, dass eine Mehrheit der tschechoslowakischen Bevölkerung den Einmarsch in ihr Land ablehnen würde - die sowjetische Propaganda hatte damals das Gegenteil behauptet. Am 21. August 1968 waren Truppen des Warschauer Paktes in die verbündete Tschechoslowakei eingedrungen und hatten gewaltsam den Versuch beendet, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu schaffen. Mehr als 100 Tschechen und Slowaken starben. (APA)

Thomas Gummibaer
18.12.2009 16:55
das "blutige" Ende?

wie viel Tote gab es?
19 in der Slowakei 70 in Czechien.

vom august 1968 bis dezember 68.

die bilanz der heroin-toten in diesem jahr in Bratislava: 80 Tote.

Zwerg515
26.12.2009 17:22
Für die ganz Dummen

Friedlich bedeutet, daß KEINER stirbt, wenn ihm sozialistische Brüdersoldaten auf offener Straße begegnen. Ich finds schon schlimm genug, daß solche einfache Gedankengänge nicht allen Leuten klar sind.

Jürgen Rembremerding
 
19.12.2009 15:03
Was bist Du denn für ein Kasperl?

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