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vergrößern 800x533Die neu entdeckte Supererde auf dem Weg um ihre Sonne, gerade 42 Lichtjahre von der Erde entfernt (Illustration).
London - Laut "exoplanet.eu" hält die Astronomie bei mittlerweile 415 bekannten Exoplaneten. Doch praktisch wöchentlich kommen neu entdeckte Planeten außerhalb unseres Sonnensystems dazu. Der jüngste Neuzugang ist freilich ein ganz besonderer: GJ 214b ist der zweite bekannte erdähnliche Himmelskörper, der eine Sonne umkreist, weshalb er auch als "Supererde" bezeichnet wird.
Doch um gleich vorweg mögliche Hoffnungen zu bremsen: Die Entdecker von GJ 214b halten es für unwahrscheinlich, dass man auf GJ 214b Leben finden könnte. Dazu geht es auf der "Supererde" womöglich doch zu unwirtlich zu.
Nach Berechnungen der Astronomen um David Charbonneau von der Universität Harvard dürfte die Oberflächentemperatur von GJ 214b nämlich bei durchschnittlich rund 200 Grad Celsius liegen; die Atmosphäre ist mit 200 Kilometern viel dicker als jene der Erde und erzeugt einen Druck, der 20.000 Mal höher sei als "bei uns".
Dennoch ist GJ 1214b "kleiner, kälter und erdähnlicher als jeder andere bekannte Exoplanet", sagt der Astronomiestudent Zachory Berta, der als Erster auf die Existenz von GJ 1214b hingewiesen hatte. Seine Entdeckung wurde dadurch möglich, weil sich seine Sonne - ein "Roter Zwerg" in 42 Lichtjahren Entfernung - alle 38 Stunden für 52 Minuten lang ganz minimal verdunkelt, wie die Forscher im Wissenschaftsmagazin "Nature" erläutern.
Das internationale Astronomenteam, dem auch Forscher aus einigen europäischen Ländern angehören, hat zudem ermittelt, dass GJ 214b zu drei Vierteln aus Wasser und Eis bestehen dürfte. Weil aber der Druck in seiner Atmosphäre so hoch sei, komme das Wasser teilweise in kristalliner Form vor.
Die Atmosphäre von GJ 1214b wiederum bestehe aus Wasserstoff und Helium, so Erstautor David Charbonneau, der außerdem betonte, dass GJ 214b die erste Super-Erde mit einer nachgewiesenen Atmosphäre ist.
Bisher war mit Corot-7b nur ein Exoplanet bekannt, der in puncto Größe der Erde ähnelte. Der Radius von Corot-7b beträgt das 1,7-Fache des Erdradius. Mit geschätzten 1700 Grad ist es dort aber viel heißer als auf GJ 1214b mit Temperaturen zwischen 120 und 280 Grad. Dennoch sei es auch auf GJ 1214b zu heiß, um dort Lebewesen anzutreffen wie wir sie kennen, so die Forscher resümierend. (Klaus Taschwer, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. Dezember 2009)
Abstract
Nature: A super-Earth transiting a nearby low-mass star
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"Atmosphäre ist mit 200 Kilometern viel dicker als jene der Erde und erzeugt einen Druck, der 20.000 Mal höher sei als "bei uns"
Wenn ich ein Alien wäre und auf der Erde nach Leben suchen würde, würde ich auch nicht unbedingt in der Erd-Atmosphäre nach ihr suchen.
da es keine möglichkeit gibt dahinzukommen. man sollte sich mal gedanken machen wie man ein ding in unseren sonnensystem so hinbugsieren könnte dass eine zweite erde daraus entsteht, damit sollten sich diese typen beschäftigen nicht mit diesen abstrakten humbug wo sowieso keiner hinkommt. ja ja ich weiss schon wenn man sich mit irgendwelchen irrealen krampf da draussen beschäftigt braucht man nichts reales abliefern, also dann wieder 10 monate schlafen auf kosten der steuerzahler.
Wass soll das sein? Kuenstlerische Interpretation? Bei allen Artikeln zu diesem Thema ist das Bild dabei, meist mit einem Hinweis, das das Bild diesen Planeten und seine Sonne darstelle, aber das ist doch Unsinn und technisch nicht moeglich, oder?
Illustration heisst nichts anderes als 'den Text zusätzlich erklärendes Bild', wenn mich nicht alles täuscht. Insofern verstehe ich die Kritik nicht - dass wir keine direkte Aufnahme aus der Perspektive bekommen werden (jedenfalls nicht in den nächsten Jahrhunderten) ist doch nur logisch, und so müssen wir halt zu von Künstlern geschaffenen Arbeiten greifen die ein 'wie könnte das aussehen' darstellen...
Eine Illustration ist einfach ein erlaeuterndes Bild, das koennte auch ein Photo sein. Und dass das technisch nicht geht mag logisch sein aber eben nicht jedem bewusst -- ich bezog mich ja explizit auch auf andere Artikel zu diesem Thema -- in diversen Zeitungen wird durch die Unterschrift durchaus der Eindruck erweckt als waere das eine reale Darstellung und nicht eine kuenstlerische Interpretation.
Ich denke es sollten generell Bilder als erfunden oder manipuliert gekennzeichnet werden, das Ausmass an luegenden Bildern ist ja schon bei Politik und Chronik nicht mehr auszuhalten -- im Wissenschaftsteil sollte das nicht auch noch einreissen.
Tatsache ist aber wohl das viele Klassifizierungen noch nicht gemacht wurde. Alleine die Tatsache das erst vor Kurzen die Definition Planet selbst neu gesetzt werden musste, mit der neuen Unterklasse Zwergplanet.
Es gibt viele Logische Himmelskörper welche theoretisch sehr wohl vorkommen können, wir aber noch gar keine Bezeichnung dafür festgelegt haben.
Beispiel ein natürlicher Himmelskörper der einen Planeten umkreist wird als Mond bezeichnet. Wie aber soll man einen natürlichen Himmelskörper bezeichnen der einen Mond umkreist?
Und die ganzen möglichen Arten von Planeten können wir uns noch gar nicht wirklich vorstellen. Die wohl am häufigsten vorkommende Planeten, wird wohl der erkaltete Fels/Eisplanet sein.
Es wird behauptet, dass dort wahrscheinlich aufgrund der extremen Bedingungen (Druck und Temperatur) kein Leben vorkommen wird.
Wie können die darauf schließen? Ich meine: Ein Druck von 20.000 bar ist nicht so einfach herstellbar. Wäre es nicht möglich, dass unter diesen Bedingungen eine andere Gattung von Lebewesen vorkommen? Vielleicht nicht auf Kohlenstoffbasis?
Es ist doch meines Wissens nicht mal möglich einen derartigen Druck aufzubauen und dabei Materialien zu untersuchen?
..aber aufgrund unseres bisherigen wissens, aufgrund unseres bisherigen erkenntnisstandes, schliessen wir daraus, das es hoechstwahrscheinlich kein leben auf diesem planeten gibt.
das heisst nicht das es tatsechlich auch so sein muss, aber wenn wir etwas nicht wissen, dann koennen wir auch nichts (ausserhalb unseres wissenstandes) behaupten.
ansonsten koennte ich auch behaupten, es gaebe rosarote einhoerner mit zauberstaeben, die die welt so wie sie ist, herbeigezaubert haben.. beweisen sie mir das gegenteil.
also, ausschliessen kann die wissenschaft nie etwas, aber man kann aus dem bisherigen wissensstand vermutungen anstellen und theorien erstellen. alles was daraueber hinausgeht ist unsachlich.
Aufgrund unseres bisherigen Wissens (über uns selbst) können wir sagen dass wir überrascht darüber waren wie vielfältiges Leben es doch in der Tiefsee gibt, und dass wir uns wunderten wie das den dortigen hohen Druck erträgt.
Belegbar durch einen Artikel im Standard diese Woche.
Ob irgend jemand vorher höchst sachlich erklärt hat wie unwahrscheinlich es ist dass dort unten ein reiches Ökosystem besteht und man daher auch nicht behaupten könnte dass es so eines gäbe, darüber kann ich allerdings nur mutmaßen.
Das denken sich auch die Vulkanwürmer auf Planet GJ08/15, die mit Tschick in der Pappn und einem Brand vom Vortag sich einen Pop-science Artikel über den "Exo"planeten unsrerseits anschauen und sich über das kaasige Büdl, den Börner in der Überschrift zerkugeln und dankbar darüber sind, die Printausgabe abbestellt zu haben, weil so ein Pop science Schaß viel unterhaltsamer in der Form von Comics ist!
Der Druck am mount Everest ist nur 1/3 von dem Druck auf Seehoehe.
Mt olympus am Mars is 3 mal hoeher als Mt. Everest.
Auf der Herde is the druck 1/100 auf dieser hoehe
(http://en.wikipedia.org/wiki/Atmo... _pressure)
GJ 214b hat eine ander Gravitaet aber es ist nicht undenkbar das sich dort Regionen befinden mit einem Druck von (20.000/100 =) 200 mal hoeher als unserer,
also vergleichbar mit Meeresboden Verhaeltnissen.
"The average depth of the ocean is about 4 km, so the pressure on the sea floor is about 400 atmospheres."
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