Wasser mit Mehrwert

17. Dezember 2009, 14:19
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Ein nicht ganz neues Luxus-Getränk mischt die Bars und Gasthöfe auf: Soda-Wasser

Wer sich zum Eremitentum entschließen möchte, im Wald nur noch isst, was Boden, Luft und Wasser hergeben, sich die Felle von Tieren überzieht und sich von der Zivilisation verabschiedet, hat es wahrscheinlich besser getroffen. Wem das aber eher weniger in die Lebensplanung passt, der kommt dann doch in die Verlegenheit, mal irgendwo auswärts zu essen oder zu trinken.

Und damit sind wir beim Kern dieser offenen Fragerunde angelangt: Warum zahlt man eigentlich mancherorts für einen halben Liter Soda Preise, bei denen man schon verzweifelt nach dem Gold-Nugget am Boden des Glases sucht? 3,60 Euro, 4,20 Euro, absoluter Höhepunkt 5,60 Euro (gut, das war mit Zitrone). Für Wasser! Mit Sprudel! Noch nicht mal aus einer echten Quelle, sondern nur aus der wahlweise im Keller oder hinter der Budel stehenden Blubber-Kanone!

Ist es eine bereits prophylaktisch inkludierte CO2-Abgabe (Stichwort: Gase)? Oder doch eher eine Lärmzulage, wegen des bedächtigen Rauschens des blubbernden Gesöffs (fällt das dann auch für alles andere mit Bläschen an)? Oder ist es doch schon die inkludierte Amortisation für die Bläschen-Maschine? Oder vielleicht gar die Rache der Gastronomen für die unzähligen Gäste, die gerne mal ein Glas Leitungswasser haben und dafür nicht zahlen wollen? U.A.w.g.

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