Deutsche Studie

Stutenmilch lindert Haut- und Darmerkrankungen

17. Dezember 2009 13:48

Trinkkur mit Stutenmilch soll bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen helfen

Jena - Regelmäßiger Genuss von Stutenmilch kann die Symptome von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, sowie Hautkrankheiten wie Neurodermitis deutlich lindern. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Befragung von Patienten und Ärzten, teilt die Friedrich-Schiller-Universität Jena in einer Aussendung mit.

Linderung der Symptome

Ziel der anonymisierten Befragung war es, die Erfahrungen von Patienten mit einer Trinkkur aus Stutenmilch sowie deren empfundene Wirksamkeit zu dokumentieren. "Mehr als 90 Prozent aller Befragten mit Hauterkrankungen haben angegeben, dass sich die Symptome wie Juckreiz und damit verbundene Schlafstörungen verbessert haben", berichtet Studienleiter Rainer Schubert von der Jenaer Universität. "Diese deutliche Verbesserung der Symptomatik konnten die behandelnden Ärzte bestätigen", so der Ernährungswissenschafter.

In die Studie wurden mehr als 100 Patienten einbezogen, die mindestens sechs Monate regelmäßig Stutenmilch getrunken haben - im Schnitt einen viertel Liter täglich. "Bereits nach ein bis zwei Monaten ließen sich erste positive Effekte, insbesondere bei den Hauterkrankungen, feststellen", so Studienmitautorin Lydia Pechmann. Nach sechs Monaten regelmäßiger Einnahme sank die Symptomausprägung bei allen Hautpatienten von "mittel bis stark" auf "gering" oder "nicht mehr vorhanden". Einige Patienten benötigten sogar weniger Medikamente.

Positive Effekte der Einnahme von Stutenmilch sahen viele Patienten mit Darmerkrankungen. Schubert räumt allerdings ein, dass der sich außergewöhnlich hohe Anteil an positiven Effekten darauf schließen lässt, dass vor allem jene Personen längerfristig Stutenmilch einnehmen, die auf diese Behandlung ansprechen.

Spezielle Eiweiße stimulieren Immunsystem

Die Wirksamkeit von Stutenmilch zur unterstützenden Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen wird an der Universität Jena seit etwa 10 Jahren wissenschaftlich untersucht. "Wir gehen davon aus, dass spezielle Eiweiße, vor allem Lysozym, Laktoferrin, sekretorisches Immunglobulin A sowie der Milchzucker der Stutenmilch die Darmbakterien der Patienten fördern und so das Immunsystem stimulieren", erläutert Schubert. "Unsere Beobachtungen stützen die in zwei klinischen Studien gefundenen Effekte bei Patienten mit Neurodermitis bzw. chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, die inzwischen publiziert wurden", so das Fazit des Ernährungswissenschaftlers. "Sie belegen den Nutzen einer längerfristigen Stutenmilcheinnahme von mindestens sechs Monaten, die auch für künftige Interventionsstudien in Erwägung gezogen werden sollte." (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 51
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utarefson
18.12.2009 15:06
Der Stutenmilchwaht ist ein Uraltkalauer!

Reine Werbung für verblödete Biokonsumenten!
Es gibt nichts, aber auch gar nichts, außer dem Preis, wodurch sich Stutenmilch wesentlich von anderen Säugetiermilcharten so weit unterscheidet.
Von echten Heilwirkungen unbd sonstigen Sensationen ist weit und breit keine Spur, außer man rechnet Placeboeffekte und Zufallstreffer einem gezeilten geicherten "Heilung" zu.
Es ist ein übles Geschäft mit der Not vieler Erkrankter. Und besonders geil ist es, daß die Vertreiber mit Bio und Natur hausieren gehen und damit als Gutmenschen - mit gesetzlicher Rückendeckung zum Beutelschneiden - gelten.

Gustav001
19.01.2010 11:40
Pro Milch....

na endlich mal ein ordentlich fundierter Beitrag und nicht dieses ewige tcm-milch-verschleimt thema. Diese Studie macht betroffenen Hoffnung und zeigt dass das gute alte Glas Milch seine Berechtigung hat!

LG :-)

Blick Winkel
18.12.2009 11:02
Sehr interessanter Artikel und Hoffnung für die Betroffenen

Gerüchte gab es ja schon viele, aber eine Studie kannte ich bis dato nicht. Optimal wäre, wenn man die Wirkung auch auf einer preisgünstigeren Basis erziehlen könnte (Stutenmilch ist leider extrem teuer).

samba cat
19.12.2009 18:36
eine studie

gibt es auch jetzt nicht.
es wurden ein paar leute gefragt, "wirkt das, was sie da trinken (und vorher teuer gekauft haben)?"

utarefson
19.12.2009 07:16
Mit der angeblichen Wirkung

wird schon seit JAHRZEHNTEN hausiert!
Die Wirkung ist dieselbe wie in Mariazell!

erdbär
18.12.2009 04:02
Sexistisch und diskriminierend

Der Ausdruck "Studentenmilch" ist ebenso wie die um unten stehenden Posting genannte "Rentnermilch" diskriminierend. Was soll mit Studentenmilch gemeint sein? Extra lasch verdünnte Milch, die sich auch Studenten leisten können? Oder schlicht Milch von weiblichen Studenten, die eine Geburt hinter sich haben? Besonders letzterer Fall wäre äußerst sexistisch und ein Fall für die Zitrone (wenngleich die Milch dann sauer würde).
Wenn die Leute wissen, was sie da trinken, dann müsste der Magen eher schlechter als besser werden. Auch Rentnermilch (auch stark verdünnt, weil leichter leistbar) ist kein akzeptabler Ausdruck.
Freundschaft, Legalize it, Unibrennt und so on...

ARO5
18.12.2009 14:46

Ich hab das auch früher gemacht, Provokationsposting. Kann mitunter Spaß machen ;-)

Schwedenbåmbe
 
18.12.2009 13:11

Die Drogen, die Du nimmst, will ich auch bitte ;-)

Manahmanah
18.12.2009 12:19

Sie haben einen sehr speziellen Sinn für Humor.

Ich musste trotzdem lachen! ;-)

erdbär
18.12.2009 14:25

Es ehrt Sie, dass Sie das um kurz nach 4 gepostete nicht so ernst genommen haben wie and're Posterinnen und Poster

kriemhilt
18.12.2009 08:36

doppelt peinlich: unten in den postings wird nicht von rentnermilch, sondern von ren-tier-milch gesprochen

Diskriminierung anzuprangern ist überaus wünschenswert, aber trotzdem sollte mensch dabei soweit einen kühlen Kopf behalten, dass er/sie zumindest noch in der Lage ist, den betreffenden Text genau zu lesen.

sir osis of liver
 
18.12.2009 15:31

ren-tier kann man auch raun-ti-er aussprechen, das au bitte ein bisserl näselnd, dann handelt es sich eben um einen rentner (auf französisch).

Günther Schmid
18.12.2009 08:25
Kopf angehaut!?

Anscheinend.

Lesen lernen und dann erst wieder die Umwelt mit dem Gelaber verschmutzen...

o Rly?
18.12.2009 07:04

blöd nur, dass das Wort Studentenmilch in diesem Artikel garnicht vorkommt.
peinlich peinlich

presonic
17.12.2009 22:51
weil weihnachten ist

hat man eigentlich schon mal rentiermilch probiert?..... nur so als idee...... :-$

Para Dox
18.12.2009 01:54

Ich habe Rentierwurst gegessen. :-)

Dagmar Rehak
 
18.12.2009 02:31

Und ich vom ikea Rentierschinken.

René Monet
 
20.12.2009 13:27
Super beim ikea sind

die eingelegten heringe (senf, knoblauch, sherry, fischrogen, etc.) und auch (falls es sie gibt) die elchwurst!

presonic
18.12.2009 18:44

und? kann der was? wenn ja, probier ich den auch mal.

Dagmar Rehak
 
18.12.2009 23:39

Eigentlich nicht umwerfend. Fast wie halbverwestes Rind.

presonic
19.12.2009 14:50

halbverwestes rind find ich recht schmackhaft (im gegensatz zu frischem z.b.).... also doch mal probieren. danke!

Petzi Petz
17.12.2009 19:04

Und wie schaut die Kontrollgruppe aus? Habens auch mal simple Kuhmilch probiert?

Dagmar Rehak
 
17.12.2009 19:58

Petzi, nimm's nicht persönlich, aber ich muss dir jetzt ein grünes Stricherl gaben.

presonic
17.12.2009 22:58

wo ist eigentlich die schweinegrippe hin? hat sich schon 14 tage urlaub genommen....

Dagmar Rehak
 
18.12.2009 02:30
Ha! Erwischt!

Sixtus, die Impfung wirkt.

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