Roy Edward Disney 79-jährig gestorben

17. Dezember 2009, 12:16
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Walts Neffe spielte Schlüsselrolle bei Revitalisierung des Disney-Konzerns

Los Angeles - Roy Edward Disney, der Neffe von Walt Disney, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus in Newport Beach in Kalifornien im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben, teilte der Nachrichtensender CNN mit.

Sein Vater, Roy O. Disney, hatte das Mickey-Maus-Imperium 1923 mit seinem Bruder Walt gegründet. Roy Edward begann seine Karriere als Redakteur, Drehbuchautor und Produzent. Zwei Kurzfilme, an deren Erstellung er maßgeblich beteiligt war, wurden für einen Oscar nominiert, der von ihm geschriebene Unterwasserfilm "Mysteries of the Deep" (1959) und seine Koproduktion "Destino" (2003). Disney "spielte eine Schlüsselrolle bei der Neubelebung der Walt Disney Co.", hieß es in einer ersten Erklärung des Unternehmens. In dem Nachruf hieß es, Roy habe geholfen, das Studio mit Bestsellern wie "The Little Mermaid", "Beauty and the Beast", "Aladin" und "The Lion King" in ein "neues Goldenes Zeitalter der Animation" zu führen.

Roy Edward, zuletzt Vize-Vorsitzender des Vorstandes, schied 2003 nach 56-jähriger Mitarbeit aus der Unternehmensführung aus. Im Ruhestand stand er dem Unterhaltungsgiganten weiter als Berater zur Verfügung. (APA/dpa)

 

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