Gewerkschaft verlangt Maßnahmen

17. Dezember 2009, 11:58
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Dauerhafte Sicherheitseinrichtungen für alle heimischen Gerichte gefordert

Wien - Die gewerkschaftliche Standesvertretung der Richter und Staatsanwälte sieht nach dem Todesschuss auf eine Rechtspflegerin am Bezirksgericht Hollabrunn am Mittwoch dringenden Handlungsbedarf: Justizministerin Claudia Bandion-Ortner müsse mit einer Sonderfinanzierung bei allen Gerichtsgebäuden wirksame und dauerhafte Sicherheitskontrollen einführen, lautete die Forderung.

"Der Dienstgeber ist verpflichtet, die Sicherheit aller Bediensteten zu gewährleisten und ist dieser Verpflichtung aus Kostengründen bisher nur mangelhaft nachgekommen", kritisierte die Gewerkschaft. "Gerade die Mitarbeiter bei den Bezirksgerichten, unabhängig von ihrer Größe, sind aufgrund ihrer Zuständigkeit für oft sehr emotionsbeladene Scheidungs- und Familienrechtsangelegenheiten einem besonders hohen Sicherheitsrisiko ausgesetzt." (APA)

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