China wird für Audi zur Nummer eins

17. Dezember 2009, 11:35
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Heuer steigt dort der Absatz der VW-Tochter im Reich der Mitte um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Ingolstadt/Peking - Audi will schon in wenigen Jahren mehr Autos in China verkaufen als in Deutschland. "2012/13 dürften wir (dort) rund 250.000 Fahrzeuge verkaufen. China ist dann für Audi weltweit die Nummer eins", sagte Audi-Marketing-Vorstand Peter Schwarzenbauer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Welt" (Donnerstag).

In diesem Jahr rechnet die Volkswagen-Tochter mit einem Absatz von 150.000 Wagen in China, das wären fast 30 Prozent mehr als 2008. Damit ist China nach Deutschland bereits der zweitgrößte Markt für die Ingolstädter. Mit einem Anteil von 40 Prozent im Premiumsegment habe Audi die Führungsposition im Land, erklärte Schwarzenbauer.

Kundenschicht wächst

Nur noch 20 Prozent der Wagen wurden 2009 von Regierungsorganisationen und Behörden gekauft, 80 Prozent landeten bei Privatkunden. Schwarzenbauer rechnet zudem damit, dass sich in China auch der Anteil der importierten Fahrzeugen erhöht. 2009 liege er mit 15.000 bei zehn Prozent. 2012/2013 werden nach seiner Einschätzung rund 60.000 bis 70.000 Wagen importiert werden.

Der Premiummarkt mache nur fünf Prozent des Auto-Gesamtmarktes Chinas aus, er wachse aber stabil. Die Audi-Gruppe, die im November 2009 mit 139.000 verkauften Wagen ihr Jahresziel übertraf, werde 2010 moderater, aber immer noch zweistellig wachsen. Das Unternehmen lässt seit Dezember neben dem A4 und dem A6 auch den Q5 in China produzieren. (APA)

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