Trainer Ruff von Vanek begeistert

17. Dezember 2009, 11:16
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"Die jüngsten Spiele waren die besten, die ich von ihm je gesehen habe" - Buffalo hatte trotzdem keinen Auftrag gegen Ottawa

Ottawa/Buffalo - Der Angstgegner aus Ottawa hat am Mittwoch in der NHL die Siegesserie der Buffalo Sabres mit dem Österreicher Thomas Vanek gestoppt. Die Senators besiegten die Sabres, zuletzt viermal in Serie erfolgreich, mit 2:0. Mit 42 Punkten führt Buffalo die Northeast Division aber unverändert vor den Boston Bruins und den Ottawa Senators (je 38) an.

Vanek erhielt bei der Niederlage in Ottawa 20:20 Minuten Eiszeit und war damit zum zweiten Mal in dieser Saison über 20 Minuten im Einsatz. Trainer Lindy Ruff belohnte damit die Leistungen seines Topstürmers, mit dem er in den jüngsten Spielen ausgesprochen zufrieden war, auch wenn der 25-jährige Steirer bei der Torproduktion derzeit nicht an die vergangenen Saisonen anknüpfen kann.

"Die jüngsten fünf, sechs Spiele waren die besten, die ich von ihm je gesehen habe", erklärte Ruff der Zeitung "Buffalo News" vor dem Ottawa-Spiel. "Er spielte so körperbetont wie nie. Es waren seine engagiertesten. Er arbeitete sehr hart ohne Scheibe", begründete Ruff sein Lob. In der Statistik hat sich das engagierte Spiel von Vanek allerdings nicht niedergeschlagen. In den jüngsten neun Spielen kam der Stürmerstar nur auf ein Tor und vier Assists.

Für Andreas Nödl ist die NHL nach zehn Saisoneinsätzen vorerst wieder vorbei. Der 22-jährige Wiener wurde am Mittwoch von den Philadelphia Flyers zurück ins AHL-Farmteam Adirondack Phantoms geschickt. Der Kärntner Michael Grabner, der sich am 1. November einen Knöchelbruch zugezogen hatte, steht dagegen wieder auf dem Eis. Der Stürmer der Vancouver Canucks erhielt in der Vorwoche von den Ärzten Grünes Licht für das Eistraining. Wann er sein Comeback geben kann, ist aber noch offen. (APA)

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    Ottawa Senators-Goalie Brian Elliott hielt gegen Vanek und Co seinen Kasten sauber.

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