Vergoldetes Schnitzel

20. Dezember 2009, 17:00
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Alba-Trüffel und Blattgold machen das "Kaiserschnitzel" zum teuersten in Deutschland

Düsseldorf - Dekadenz in Krisenzeiten: Ein paniertes Schnitzel überzogen mit 24-karätigem Blattgold können zahlungskräftige GenießerInnen in der Düsseldorfer Altstadt verzehren - in einem Selbstbedienungsrestaurant. Das "goldene Kaiserschnitzel", überzogen mit einer Paste aus weißem Alba-Trüffel und der Goldschicht, oben drauf mit schwarzem Sommertrüffel, dürfte mit einem Preis von 150 Euro wohl das teuerste Schnitzel in Deutschland sein. Und es steht im krassen Gegensatz zu den anderen Fleischstücken auf der Speisekarte, die bei 4,95 Euro anfangen.

Geschmack unverändert

Das eigentlich Teure an dem Kalbsschnitzel sei nicht das Gold, sondern der Alba-Trüffel (3.000 Euro pro Kilogramm), von dem einige Gramm für die Paste verbraucht würden, sagt Thomas Huber, Mitglied der Geschäftsleitung der Schnitzel-Restaurantkette. Dagegen würden vom Blattgold nur mehrere Milligramm gebraucht. Eine geschmackliche Entdeckung ist das Edelmetall dabei nicht. "Gold schmeckt nach nichts", sagt Huber. Seit drei Jahren ist das Schnitzel auf der Karte, aber erst jetzt hat Huber sich getraut, die Zeitung "Express" auf das Luxus-Schnitzel aufmerksam zu machen. (APA/dpa)

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    In Düsseldorf können zahlungskräftige GenießerInnen ein mit Blattgold überzogenes Schnitzel bestellen.

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