50 Nadeln in Kleinkind - Stiefvater geständig

17. Dezember 2009, 06:56
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Zweijähriger Brasilianer weiter auf der Intensivstation - Mutter vermutet Schwarzmagie-Ritual

Rio de Janeiro - Die brasilianische Polizei hat Medienberichten zufolge einen Mann festgenommen, der 50 Metallnadeln in den Körper seines zweijährigen Stiefsohns gestochen haben soll. Der Stiefvater des Zweijährigen habe gestanden, dass er sich mit der Tat an seiner Frau rächen wollte, wie der zuständige Ermittler mitteilte. Er sei von seiner Geliebten zu der grausamen Tat angetrieben worden, die ihm geraten habe, seinen Stiefsohn durch das Ritual zu töten, erklärte der Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Die Ermittler sowie di 38-jährige Mutter des Kindes gehen davon aus, dass ihr Sohn Opfer eines Schwarze-Magie-Rituals geworden ist.

Der Fall wird nun  als versuchter Totschlag gehandelt. Nach Angaben der Polizei war der Stiefvater des Buben am Dienstag verschwunden, nachdem die Ermittler Verwandte des Kindes befragt hatten.

Stiefvater gesteht Misshandlung

Das Kind war am Sonntag mit Erbrechen und Schmerzen ins Krankenhaus gebracht worden, wo die entsetzten Ärzte beim Röntgen die Nadeln entdeckten. Der Bub liegt weiterhin auf der Intensivstation. In den kommenden Tagen wollen die Ärzte versuchen die Nadeln herauszuoperieren. Die Eingriffe sind um so gefährlicher, als sich die Nadeln sehr dicht an lebenswichtigen Organen befinden. "Aber die Nadeln müssen raus, sie einfach steckenzulassen, könnte noch gefährlicher werden", sagte eine Sprecherin des Krankenhauses.  (APA)

 

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