Parlament beschäftigt sich mit Demokratie in der Schule

16. Dezember 2009, 13:48
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Ausgangspunkt war Schüler-Bürgerinitiative

Das österreichischen Parlament wird sich am 19. Jänner 2010 in einem Expertenhearing mit dem Thema Demokratie in der Schule beschäftigen. Das haben alle fünf Parlamentsparteien beschlossen. Ausgangspunkt für die Veranstaltung waren zwei Bürgerinitiativen für mehr Mitbestimmung, die eine vom überparteilichen Verein "Coole Schule" initiert, die andere von der VP-nahen Schülerunion. Es waren die ersten Bürgerinitiativen, die vom erst kürzlich eingeräumten Recht Gebrauch gemacht hatte, bereits mit 16 Jahren parlamentarische Bürgerinitiativen zu starten.

Die Bürgerinitiative des Verein "Coole Schule" forderte die Klassen- und Schulsprecherwahl an alle Schulen mit allen SchülerInnen, einen Klassenrat in alle Schulfächern, in dem "SchülerInnen den Erweiterungsstoff gestalten und die Unterrichtsmethoden mitbestimmen" sowie die Einrichtung eines "Schulparlaments" anstelle von Schulform und Schulgemeinschaftsausschuss. Das "Schulparlament" soll sich aus "KlassensprecherInnen mit Vetorecht und einer gleichen Anzahl an Eltern- und LehrerInnenvertreterInnen" zusammensetzen.

Rund 6.340 Personen haben die Initiative der Schülerunion "Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht" für mehr Schülermitbestimmung an Schulen etwa bei der Direktorenbestellung, Einsparung in der Schulverwaltung und die Einführung von gesetzlichen Schülerparlamenten unterstützt.(red, derStandard.at, 16.12.2009)

 

Link

www.cooleschule.at

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