Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Geht es nach den Grünen sollen im neuen Stadtviertel südlich des Hauptbahnhofs Radfahrer und Fußgänger das Straßenbild prägen. Für Autos sieht das Grünen-Konzept Wohnsammelgaragen vor.
Wien - Viele Radfahrer und flanierende Fußgänger, begrünter öffentlicher Raum, eine lebendige Erdgeschoßzone und keine Autos. Dieses Bild schwebt den Wiener Grünen für den Wohnpark vor, der südlich des neuen Hauptbahnhofs bis 2019 für rund 13.000 Menschen entstehen soll. "Die Straßenplanung ist dort noch offen, die Stadt könnte etwas Neues machen", so Grünen-Umweltsprecher Rudi Maresch. Derzeit würden die Planungen jedoch wieder in die "alte, autogerechte Richtung laufen".
Keine öffentlichen Stellplätze in den Gassen des Viertels sieht das Konzept vor. Ausnahmen soll es nur für einige wenige Ladezonen und Behindertenparkplätze geben. Stattdessen sollen Stellplätze in zentralen Gemeinschaftsgaragen am jeweiligen Straßenende und nicht unter jedem Wohnhaus errichtet werden. Da der neue Stadtteil sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen sei, schlagen die Grünen nur einen Stellplatz pro zwei Wohnungen vor, üblich ist bei Neubauten ein Verhältnis von 1:1. Für Besucher soll es in den Wohnsammelgaragen eine geringe Anzahl an Kurzparkplätzen geben. Für die Straßen sieht das Konzept die durchgängige Gestaltung nach dem "shared space"-Prinzip vor: eine Ebene, Vorrang für Fußgänger und nur wenige abmarkierte Parkplätze für Ladetätigkeit.
"Neues Stadtgefühl"
Maresch verspricht sich von der Umsetzung "ein neues Stadtgefühl" im Sinne von "der Stadtteil gehört mir". Realität sei das Konzept in Gracias, einem Stadtteil Barcelonas. Ein Negativbeispiel für den Grünen-Politiker ist die Tokiostraße in Wien-Donaustadt, deren Erdgeschoßzone völlig leer sei. "Der neue Stadtteil soll keine reine Schlafstadt sein", fordert Maresch.
Ein wesentliches Element des Konzepts ist die Förderung des Radverkehrs. Vorbild ist hier Salzburg mit seinem Angebot "ElektroDrive": Elektrofahrräder oder -roller können gegen eine monatliche Miete auf Basis eines Leasingvertrages gemietet werden. Die Miete inkludiert ein Service und das Auftanken an Ladestationen im öffentlichen Raum. Außerdem soll die Mobilität der Bewohner mit Standorten für Car Sharing, das in Wien derzeit "nicht sichtbar" sei, gefördert werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen brächten im Übrigen eine größere Verkehrsreduktion als etwa eine City Maut, so Maresch. (glicka, derStandard.at, 16. Dezember 2009)
Seit knapp 100 Tagen ist der Wiener Hauptbahnhof in Teilbetrieb. Parallel dazu wird an der Großbaustelle weitergearbeitet
Östlich des neuen Helmut-Zilk-Parks entsteht bis 2016 ein Stadtteil für rund 3.500 Bewohner. Planungsstadträtin Vassilakou will hier "viele neue Ansätze verfolgen"
Für Nahverkehrszüge der Ostbahn - Eröffnung der gesamten Verkehrsstation im Dezember 2014
Was sich mit dem Stichtag 9. Dezember auf Österreichs Schienen ändert
Erste Züge blieben am neuen Zentralbahnhof stehen - Vorerst halten nur Schnellbahnen und Regionalzüge
Fahrbetrieb wurde aufgenommen, ab Dezember können die ersten Bahnsteige benutzt werden - Mit Video
Die ersten drei Gleise wurden in Betrieb genommen, Ein- und Aussteigen ist aber erst ab 9. Dezember möglich
Judith Engel leitet seit 2005 das Großprojekt Hauptbahnhof. Nicht nur die Baustelle ist gewachsen, auch ihre Überzeugung, dass der Bahnhof nicht zu klein ist und die Kosten nicht zu groß werden.
Fotovoltaik-Projekt der ÖBB - Wien Energie startet Tiefenbohrung für Geothermienutzung
Hauptbahnhof: Fließender Übergang zwischen neuem Stadtteil und der Umgebung
Laut trend.at hat die Signa Holding des Tirolers den Zuschlag für ein Grundstück erhalten, die ÖBB bestätigen das aber noch nicht
Für Reisende ist der Bahnhof ab 9. Dezember offen - Ostbahnhof wird dann abgerissen - Fertigstellung Ende 2014
2,1 Kilometer lange Neubaustrecke verknüpft Ostbahn mit S7 - Ab 2015 für Fernzüge in Betrieb - Regionale Nutzung noch offen
"Wiener Zeitung": Areal wird bis 2014 zur Baustelleneinrichtung benötigt
Zu Beginn 60.000 Fahrgäste täglich erwartet - 2014 soll der Bahnhof samt Einkaufszentrum in Vollbetrieb gehen
Karin Fischer Ausserer leitet am Gelände des neuen Wiener Hauptbahnhofs das derzeit größte archäologische Projekt im Land
Sie verbindet die U1-Station Südtiroler Platz mit den Bim-Linien O und 18, mit Bussen und S-Bahn - mit Video
Durch den neuen Hauptbahnhof fahren auch viele Güterzüge
Bis 2014 soll das 22.500 Quadratmeter große Dach komplett fertig sein
"350 Meter zur U-Bahn sind im internationalen Schnitt sehr gut", erklärt Verkehrsstadtrat Schicker zur Rechnungshof-Kritik
Man gehe nun davon aus, dass die vorhandene S-Bahn-Station ausgebaut werde
Weltkulturerbe-Titel darf nicht gefährdet werden
1.400 Wohnungen für neun Hektar großes Gelände vorgesehen - Baubeginn 2012
Das Entwicklungsgebiet D zwischen Südtirolerpl., Laxenburgerstr., Columbuspl., Landgutgs und Bahntrasse ist als Fußgängerstadt konzipiert. Wundert mich, dass derStandard darüber noch nicht berichtet hat, wäre bestimmt einen Artikel wert. Infos zum Projektsieger für das Entwicklungsgebiet D findet man hier: http://www.wettbewerb-oebb-egd.at/files/44_... tation.pdf oder auch hier: http://www.wettbewerb-oebb-egd.at/
ja, das ist die Stadt mit den vielen Fahrrädern. Sehr angenehm dort.
Aber zurück in Wien muss ich feststellen, das es hier für so etwas nicht reicht. Mental ist da nicht genug vorhanden. Oder kurz: die san zu deppert.
Ich fahre seit 5 Jahren hier nur Rad und Öffis. Mir fehlt, ausser guter Luft am Gürtel+einer anständigen Fahrradpolitik, nix.
Aber sein wir ehrlich:
der Wiener denkt beim Betrachten eines Fahrradfahrers "der hat wohl kein Geld um sich ein Auto zu leisten".
Und diese Unterstellung hält kaum ein Wiener aus.
Wenn hier also Fahrad gefahren wird, dann ein teures E-Bike oder in Klamotten, die klar machen: "ich mach hier Sport, der BMW steht vor der Garage"
Oh, ich hab diese Stadt soooooooo satt. Ich muss hier weg, dringend.
...was kümmert sie, was andere denken?
Ich hab in meinem leben noch kein auto besessen, und fahr deshalb wie sie hauptsächlich öffentlich oder mit dem Fahrrad.
Und ich werd das weiterhin tun, und wenn's genug machen, wird sich auch die einstellung der "anderen" ändern - oder auich nicht: wie gesagt: soll der schelm doch denken was er will.
"Viele Radfahrer und flanierende Fußgänger, begrünter öffentlicher Raum, eine lebendige Erdgeschoßzone und keine Autos."
vielleicht sollte man dem herrn harry glück doch noch mal eine chance geben gebäude zu entwerfen, die bereits in den tiefsten 70erjahren exakt diese idee realisierten!?
alternativ könnte man natürlich die barrierewirkung solch neuer stadtviertel aufheben und straßen einplanen. das reduziert dann riesige umwegfahrten und hilft somit der umwelt und den vielen bewohnern in der umgebung.
...immer wieder findet sich wer, der glaubt, dass mehr Straßen gut für die Umwelt sind. In Wirklichkeit ist natürlich genau das Gegenteil wahr: wer die Umwelt schonen will, muss nicht alles nach den Autofahrern richten, sondern Fußgänger und Radler bevorzugen.
Nur das mit 1Stellplatz/2Wohnungen sollte man sich vielleicht noch etwas genauer überlgen.
Nur weil jmd das Auto nicht jeden benützt, heisst das noch lange nicht man deswegen keines hat. Und gerade wenn ich das Auto nur am WE verwende hätte ich lieber eine Garage.
Man könnte natürlich auch Carsharing forcieren, gerade weil viele ihr Fahrzeug nicht täglich nutzen. Nie vergessen: Allein bei der Herstellung geht so viel Energie drauf, wie nachher über die ganze Lebensdauer (wenn man halbwegs oft damit fährt). Ein Auto dass 99% der Zeit nur herumsteht ist also weit mehr als sinnlose Platzverschwendung.
Wenn man's geschickt angeht könnte auch z.B. 1 Stellplatz pro 4 oder 5 Wohnungen reichen. Das 50-Wohnungen-Haus hat dann halt 10-15 Autos, die sich alle teilen. Hätte auch z.B. den Vorteil dass man 1-2 Transporter anschaffen könnte, die sich die Leute einzeln nie kaufen würden.
Und "Carpoolverwaltung" (also Zuteilung, Wartung, ...) wäre durchaus ein neues Geschäftsfeld für Jungfirmen.
in ihren luxuswohnungen mit den karossen in den privatgaragen und den vorzeigedrahteseln vorm haus.
geh bitte, lasst euch weiterhin auf lifebällen, modeheftln und seitenblicken abbilden und gebts dort euren quatsch zum besten. aber das arbeitende volk bitte in ruhe lassen. danke. guten abend
Gerade in der heutigen Zeit und bei derart guter Erschließung ist das Grünen-Konzept sehr sinnvoll, zumal die neuen Einwohner freiwillig dorthin ziehen und damit von Anfang an mit den genannten Bedingungen einverstanden sind.
Der Alltag in Wien läßt sich problemlos mit dem Rad bewältigen, wer nicht fit ist, für den gibt es heute gute Elektroräder oder die Öffis.
Es gibt eben zunehmend Leute, die brauchen einfach kein Auto mehr, das ist heute wesentlich weniger ideologisch, als in den 80er Jahren.
...indem man zB nicht nur einmal am wochenende Grosseinkauf macht, sondern 2 pro Woche kleinere. und indem man NICHT in die grossen einkaufszentren am stadtrand fährt sondern zu den nahversorgern in der umgebung.
Und Schulen und kindergärten sind sowieso ziemlich gleichmässig über die stadt verteilt...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.