Preise in Eurozone um 0,5 Prozent gestiegen

16. Dezember 2009, 11:04
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Luxemburg/Brüssel - Die Preise in der Eurozone steigen wieder. Im November gab es laut Eurostat eine Jahres-Inflationsrate von 0,5 Prozent. In den vergangenen Monate war jeweils im Jahresabstand ein Preisrückgang verzeichnet worden - im August ein Minus von 0,2 Prozent, im September eine Reduktion von 0,3 und im Oktober ein Absinken von 0,1 Prozent.

In der EU-27 wurde im Vormonat sogar ein Anstieg der Preise von durchschnittlich 1,0 Prozent registriert. In den drei Monaten davor hatte es aber ebenfalls eine Inflation - wenn auch nicht so hoch - gegeben. Im August war sie bei 0,6 Prozent gelegen, im September bei 0,3 und im Oktober bei 0,5 Prozent.

Den stärksten Preisanstieg von November 2008 auf November 2009 verzeichnete Ungarn mit 5,2 Prozent. Dann folgten Rumänien (4,6), Polen (3,8), Schweden (2,4), Griechenland (2,1), Großbritannien (1,9), Slowenien (1,8), Luxemburg (1,7), Finnland und Litauen (je 1,3), Zypern (1,0), Bulgarien und Dänemark (je 0,9), Italien (0,8), die Niederlande (0,7), ÖSTERREICH (0,6), Frankreich (0,5), Spanien (0,4), Deutschland (0,3) und Tschechien (0,2). Gab es in diesen 20 EU-Staaten eine Inflation, wurden in Belgien und der Slowakei keinerlei Veränderungen registriert. Einen Preisrückgang gab es in den verbleibenden fünf EU-Staaten. Das stärkste Minus entfiel dabei auf Irland (2,8), vor Estland (2,1), Lettland (1,4), Litauen (1,3), Portugal (0,8) und Malta (0,1).

Von Oktober auf November dieses Jahres wurde in der Eurozone ein Preisanstieg von 0,1 Prozent verzeichnet, in der gesamten EU von 0,2 Prozent. (APA)

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