Gebührenhoffnung für ORF: Analogsat soll 2012 auslaufen

15. Dezember 2009, 18:39
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Je früher die Deutschen abschalten, desto lieber müsste es dem Küniglberg sein

Stuttgart/Wien - Spätestens ab 1. Mai 2012 sollen keine deutschen Fernsehprogramme mehr analog über Satellit laufen, fordern die deutschen Medienbehörden. Zuschauer und Gerätehersteller könnten sich auf die Umstellung vorbereiten, wenn die Politik eine klare Frist setze. Der deutsche Privatsenderverband unterstützt die Forderung. Dem ORF käme das äußerst gelegen.

Je früher die Deutschen abschalten, desto lieber müsste es dem Küniglberg sein. Der Verwaltungsgerichtshof entschied schließlich am 4. September 2008: Nur wer ORF-Programme empfangen kann, muss der Anstalt 15,10 Euro Programmentgelt pro Monat überweisen. Das gilt insbesondere für Menschen, die ihre Fernsehprogramme analog über Satellitenschüssel empfangen. Entfallen die analogen Signale, müssen sie auf digital umsteigen, um fernzusehen. Digital gibt es auch den ORF über Sat. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 16.12.2009)

  • Aus für Analog: Astra-Satelliten.
    foto: ses-astra

    Aus für Analog: Astra-Satelliten.

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