Aktionspläne für Forschung und Lebenslanges Lernen fixiert

15. Dezember 2009, 15:39

Österreich soll für Forscher attraktiver werden - Lebenslanges Lernen wird Angelegenheit aller Ressorts

Wien - Am Dienstag hat der Ministerrat verbesserte Rahmenbedingungen für Forscher beschlossen. Der "Nationale Aktionsplan für Forschende" soll zur Stärkung des Forschungsstandortes Österreichs beitragen, so Wissenschaftsminister Johannes Hahn in einer Aussendung. Unabhängig davon wird mit kommendem Jänner eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet, die bis Ende 2010 eine mit den Interessensgruppen abgestimmte Strategie für Lebenslanges Lernen erarbeiten soll.

Der Aktionsplan sieht u.a. vor, dass durch internationale Ausschreibungen von Forschungsstellen verstärkt ausländische Forscher für Österreich gewonnen werden sollen. Heimische Forscher sollen unterdessen bei Auslandsaufenthalten künftig besser unterstützt werden: Sie werden etwa Förderungen leichter "mitnehmen" können und zusätzliche Altersversorgung bekommen.

Attraktiv für Forscher

Außerdem sollen die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen für Forschende attraktiver werden, etwa durch Maßnahmen wie den Kollektivvertrag für Forschende an Universitäten. Förderprogramme oder Doktoratsprogramme sollen die Spitzenforschung vorantreiben, mit anderen Initiativen sollen Kinder und Jugendliche im Bereich Naturwissenschaften und Technik gefördert werden.

Der Aktionsplan wurde von Wissenschafts-, Wirtschafts-, Verkehrs-, Unterrichts- und Arbeitsministerium gemeinsam mit den Sozialpartnern und den verschiedenen Räten im Hochschul- und Forschungsbereich erarbeitet. (red/APA)

carbonara
00
11.2.2010, 20:53
Wenn´s nach der Höhe der Förderungen geht....

...., kann man jedem jungen Menschen nur raten, kein Wissenschaftler zu werden - besser: Landwirt.

Man vergleiche:
Forschungsförderung Österreich versus Agrarförderung - da geht einem der Hut hoch !

Investitionen in die Zukunft werden in Österreich (und diversen anderen Agrar-lastigen EU-Ländern) leider v.a. im low-tech Bereich getätigt.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.