5,7 Millionen EU-Gelder für die Steiermark

15. Dezember 2009, 15:01
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Mit Geldern aus dem Globalisierungsfonds will die EU der krisengebeutelten Region unter die Arme greifen

Die EU macht Geld für den krisengeschüttelten Autocluster in der Steiermark locker: Insgesamt sollen 5,7 Millionen Euro aus dem 500 Millionen schweren Europäischen Globalisierungsfonds in die Steiermark fließen.

Die Wirtschaftskrise hat die Autoindustrie in der Region schwer getroffen. Neun Betriebe kündigten 744 Beschäftigte. 400 Betroffenen soll jetzt mit dem Geld aus dem Globalisierungsfonds der Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert werden.

Ein konkreter Maßnahmenkatalog liegt bereits auf dem Tisch und die Ausschüttung der Gelder wird morgen Mittwoch vom Europäischen Parlament in Straßburg beschlossen. Der Qualifizierungsplan ist auch mit dem AMS, dem Land Steiermark, den Sozialpartnern vor Ort und den jeweiligen Betrieben koordiniert.

Es fehlt nur mehr die Zustimmung des Rates - der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer. „Ich hoffe, das passiert bald", sagt die SPÖ-Parlamentarierin Evelyn Regner. Sie hofft auf die Ausbezahlung der Mittel zu Beginn des kommenden Jahres.

Heilmittel für die Krise der Automobilbranche ist die Maßnahme nicht. Regener: "Das ist nur Reparaturmedizin - sie soll Wunden mit Pflastern versehen." (Michaela Kampl aus Straßburg, derStandard.at, 15.12.2009)

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