Ab 40 jährliche Augenkontrolle

15. Dezember 2009, 13:10
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Viele Augenerkrankungen verlaufen in der Anfangsphase unbemerkt - Augenvorsorge gewinnt an Bedeutung

Wien - Augenerkrankungen sind schleichende Gefahren, die weltweit auf dem Vormarsch sind und für die Ophthalmologische Gesellschaft Anlass sind, um am Tag der Augenvorsorge darauf aufmerksam zu machen. Kernstück bildete eine kostenlose Beratung zum Thema Augenvorsorge, die gestern in teilnehmenden Ordinationen österreichweit stattfand.

Erkrankungen der Augen verlaufen in der Anfangsphase oft unbemerkt und erfordern daher entsprechende Vorsorgemaßnahmen. Frühzeitig diagnostiziert sind sie in vielen Fällen nämlich heilbar oder zumindest gut behandelbar. Mit dem erstmals auf Initiative der Ophthalmologischen Gesellschaft stattgefundenen Tag der Augenvorsorge am 14. November 2009 wurde ein wichtiger Beitrag zur Augenvorsorge geleistet. Die rege Teilnehmerzahl bestätigt auch ein langsam wachsendes Bewusstsein für die Augenvorsorge. 

Regelmäßige Augenkontrollen beim Facharzt

Jedoch gilt: Nicht nur am Tag der Augenvorsorge soll den Augen gedacht werden. "Eine gute Sehschärfe ist kein Indiz für ein gesundes Auge", so Susanne Binder von der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft und plädiert für regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt.

Neben der exakten Bestimmung der Sehschärfe wird im Rahmen dieser augenärztlichen Untersuchung ein Schielstatus erhoben, der Augeninnendruck gemessen, Sehnerv und Netzhaut untersucht und bei Bedarf das Gesichtsfeld kontrolliert. Besonders wichtig sind Kontrollen bei Kindern im zweiten Lebensjahr, im Vorschul- beziehungsweise Schulalter, sowie zu Beginn der Pubertät. Ab 40 wird eine jährliche Augenkontrolle beim Augenarzt empfohlen, um schweren Augenerkrankungen wie dem grünen Star oder der altersbedingten Makuladegeneration vorzubeugen. (red)

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