KindergärtnerInnen übergeben Unterstützungserklärungen

15. Dezember 2009, 11:18
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Rund 14.000 haben Forderungskatalog unterschrieben

Rund 14.000 Unterstützungserklärungen wollen KindergartenpädagogInnen heute im Bundeskanzleramt abgeben. Mit den Unterstützungserklärungen wollen sie auf ihre Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen hinweisen. Große Gruppen und ein durch die Einführung des Gratis-Kindergartenjahres verschärfter Personalmangel sind die gravierensten Probleme. Zusätzlich sind Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Land zu Land unterschiedlich.

Gefordert wird von den KindergartenpädagogInnen ein Bundesgesetz, dass Bezahlung und Arbeitsbedingungen einheitlich verbessert. Die Gruppenzahl soll auf 15 Kinder gesenkt werden, die von zwei KindergartenpädagogInnen betreut werden solle, vormittags wie nachmittags. Ein weiteres Anliegen ist eine einheitliche Ausbildung auf Hochschulebene.

Unterstützung fanden die Proteste bei den Grünen. Die grüne Familiensprecherin Daniela Musiol forderte die Regierung auf, die KindergartenpädagogInnen nicht mit "leeren Versprechungen" abzuspeisen. "In Deutschland mussten Kindergärten bis zu 15 Tage schließen, weil sich die ErzieherInnen in Streik befanden. Pröll und Faymann sollten Eltern in Österreich vor diesem Szenario bewahren", so Musiol. (red, derStandard.at, 15.12.2009)

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