Brand bei Linz Textil: Lage stabil, aber weiter Löscharbeiten

15. Dezember 2009, 09:32
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Nach wie vor Glutnester - Ermittlungen im Lauf des Tages

 Nach dem Großbrand bei der Linz Textil war die Lage am Dienstag laut Auskunft der Feuerwehr stabil, es mussten aber nach wie vor Glutnester gelöscht werden. Die Flammen hatten in der Nacht auf Montag eine rund 800 Quadratmeter große Lagerhalle am Firmengelände zerstört und einen beträchtlichen Schaden angerichtet. Im Lauf des Dienstags sollten die Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen. Die Feuerwehr dürfte den ganzen Tag weiter im Einsatz sein.

Durch den Brand kam es zu einer "leichten Einschränkung" der Produktion, so das Unternehmen, der Fortbestand sei aber "in keinster Weise gefährdet". In der Halle hatten sich vor allem Viskosegarne und einige Verpackungsmaterialien entzündet. Bei der Berufsfeuerwehr ging gegen 22.20 Uhr der Alarm ein. Sie, die vier Freiwilligen Linzer Feuerwehren und die Betriebsfeuerwehr der Linz Textil rückten mit insgesamt rund 100 Mann zur Brandbekämpfung aus.

Die Halle wurde dennoch ein Raub der Flammen. Denn der Brandherd lag im Zentrum des Gebäudes, zu dem die Einsatzkräfte wegen der großen Hitze und Rauchentwicklung nicht vordringen konnten. Daher wurde nur von außen vorgegangen. Erst als um 2.30 Uhr das Hallendach einstürzte, war ein direkter Zugriff möglich. Die Feuerwehrleute brachten schließlich gegen 5.00 Uhr den Brand unter Kontrolle. Es gelang ihnen auch, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude zu verhindern. Menschen wurden nicht verletzt, da die acht Mitarbeiter das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten.

Die Linz Textil war erst am 20. Oktober von einem Brand heimgesucht worden. In einem Kartonagenlager wurde Verpackungsmaterial im Wert von etwa 60.000 Euro vernichtet. Der Gesamtschaden betrug rund 200.000 Euro. Die Ermittlungen zur Ursache wurden später ohne Ergebnis eingestellt. Definitiv ausgeschlossen wurde nur Brandstiftung. (APA)

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