USA und Russland in Anti-Cyberwar-Gesprächen

14. Dezember 2009, 15:02
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Attacken in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen - Gemeinsame Regulierung soll Aufrüstung verhindern

Hinter verschlossenen Türen verhandeln derzeit VertreterInnen der US-amerikanischen und russischen Regierungen über zentrale Fragen der Internet-Sicherheit, dies berichtet die New York Times. Demnach will man künftig die militärische Nutzung des Internets regulieren, um so einen internationalen Aufrüstungs-Wettlauf zu verhindern.

Anstieg

In den vergangenen Jahren ist die Zahl politisch motivierter Angriffe auf die Internet-Infrastruktur einzelner Länder rasant angestiegen. Entsprechend haben sich laut dem Bericht vor einem Monat erstmals VertreterInnen des russischen Sicherheitsrats mit diversen US-Behörden - darunter das Heimatschutzministerium - getroffen, um die Chancen für eine gemeinsame Regelung auszuloten.

Ablauf

Als Konsequenz haben sich zwei Wochen später US-VerhandlerInnen in Genf erstmals dazu bereit erklärt, das Thema vor dem UN-Komitee zur Abrüstung zu besprechen - bisher wollte man das Ganze ausschließlich aus einem wirtschaftlichen Standpunkt diskutieren. (red, derStandard.at, 14.12.09)

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