Apple mit Patent gegen unbemerkte Gehäuseöffnung

14. Dezember 2009, 12:25
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Soll gegen "unberechtigte" Garantieansprüche helfen - Lasche soll bei Öffnung automatisch zerreißen

Zu den fleißigsten Antragsstellern in der Welt des Patentrechts gehört Apple, von den "Springloaded Folders" bis zu "Multitouch" hat sich das Unternehmen aus Cupertino über die Jahre so einiges schützen lassen. Doch auch im Hardwarebereich patentiert man eifrig, manches davon dient allerdings weniger der Innovation sonderndem Schutz der eigenen finanziellen Interessen.

Ansprüche

So wurde nun ein Patentantrag publik, mit dem Apple der unbemerkten Öffnung von iPhone und Co. ein Ende bereiten will. Da in solchen Fällen automatisch der Garantieanspruch erlöscht, ist die zweifelsfreie Identifizierung eines solchen Vorgangs von hoher Relevanz für Apple.

Lasche

In Zukunft soll also eine spezielle Lasche dafür sorgen, dass der Deckel eines Geräts nur mehr bis zu einem gewissen Winkel angehoben werden kann, ohne einzureißen - gerade genug, damit ein Techniker die Unversehrtheit dieses Schutzes per Sicht überprüfen kann. Damit will man "unberechtigte" Garantieansprüche abwehren, ist es doch sonst für den Hersteller nicht immer sonderlich einfach, eine Gehäuseöffnung auch korrekt nachzuweisen. (red, derStandard.at, 14.12.09)

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