Meidling statt Südbahnhof

Ausfälle am ersten Werktag

14. Dezember 2009, 12:08
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    foto: apa/georg hochmuth

    Der Ausfall von mehreren Zügen musste am Montag am Bahnhof Meidling bekannt gegeben werden.

Weichenstörung bei der Station Matzleinsdorfer Platz - Viele Züge hatten Verspätung

Wien - Tausende Pendler sind am Montag zu spät zur Arbeit gekommen: Am ersten Werktag nach der Sperre des Südbahnhofs sorgten am Bahnhof Wien-Meidling verspätete und ausgefallene Züge für Unmut unter den Fahrgästen. Grund für das Chaos war eine Weichenstörung bei der Station Matzleinsdorfer Platz. Die Verzögerungen betrugen zwischen zehn und 50 Minuten. Laut ÖBB wurde die Störung gegen 9.15 Uhr behoben, die Züge seien seit 10.00 Uhr wieder pünktlich unterwegs.

"Die Weichenstörung hat nichts mit dem neuen Fahrplan oder mit der Übernahme der Funktionen des Südbahnhofs durch den Bahnhof Meidling zu tun", betonte ÖBB-Pressesprecher Herbert Ofner. Die Panne hatte massive Auswirkungen: S-Bahnen Richtung Norden mussten großteils umgeleitet werden. Um die Verzögerungen wieder in den Griff zu bekommen, wurden einige Schnellbahnen sogar aus dem Verkehr gezogen - sie fielen aus.

"Haben aus Fehlern gelernt"

Generell habe der Bahnhof Meidling aber seine "Bewährungsprobe" bestanden. "Wir haben aus unseren Fehlern von gestern gelernt", zog Ofner eine erste Bilanz. Generell habe Montagfrüh alles im Zusammenhang mit der Umstellung "reibungslos funktioniert". Am Sonntag kam es am Vormittag zu Verspätungen, vor allem im Fernverkehr. Diese waren auf die Umstellung auf die neue Betriebsanlage zurückzuführen. Um künftig einen problemlosen Ablauf zu ermöglichen und Reisenden bei Fragen weiter zu helfen, werde noch "bis ins nächste Jahr" auf dem Bahnhof das Info-Team der ÖBB im Einsatz sein.

In der U6-Station Philadelphiabrücke waren Bedienstete der Wiener Linien unterwegs. "Es sind viele Leute, Probleme gibt es aber keine", meinte eine Mitarbeiterin. Laut Wiener Linien wurden Montagfrüh etwa vier bis fünf Prozent mehr Fahrgäste als "in normalen Zeiten" gezählt. Auffällig sei allerdings gewesen, dass bei der Station Längenfeldgasse ein starker Fahrgastwechsel zur Linie U4 stattgefunden habe. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 35
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torch
 
00
20.12.2009, 21:47

Auch heute, Störungen, Verspätungen der S-Bahn etc.

orangenpresse
 
00
14.12.2009, 22:51
so was aber auch..überraschung

es steigen mehr fahrgäste auf die u4 um...schade, dass nicht alle pendler direkt mit der u6 zur arbeit kommen. ich komm mit der ostbahn...und ich sage nicht was ich mir denke, weil das posting sonst der zensur zum opfer fällt.
schaun sie sich das an...frei nach farkas

Deadhou5
13
14.12.2009, 21:23
*mir gerade das Video anschauen tu*

Was hab ich da gerade gehört ?
bis 8.30 reibungsloser Verkehr ?

Ich habe um 7.50 auf meinen REX gewartet am Südtiroler Platz. Da hatte er schon 30 Minuten Verspätung. Als ich in Felixdorf ankam, bin ich schon eine Stunde zuspät gekommen.

Frechheit !

Harald Hörmann
00
20.12.2009, 11:05
Ich bin um 7h gefahren und mein Zug war pünktlich unterwegs.

Ich bin aber auch bewußt früher unterwegs gewesen, weil ich es für durchaus plausibel halte, daß es bei soeiner Verkersumstellung zu Schwierigkeiten kommen kann.

Dilbert
13
14.12.2009, 19:28
Weichenstörung

Man könnte ja hinzufügen, dass die Weichenstörung durch eine Baufirma, die ein Kabel durchtrennt hat, ausgelöst wurde. Aber das würde ja nicht ins Bild passen.

Anschauungsunterricht Leben
00
15.12.2009, 04:19

Es wäre uninteressant - dass die Störung von irgendwas oder irgendwem verursacht wurde, ist ja ohnehin klar. Das Entscheidende an der Aussage ist, dass die Störung nichts mit der Verlegung zu tun hat, sondern nur zufällig zeitlich damit zusammen fällt (ausgesprochen unglücklicher Zufall).

adaschauher
23
14.12.2009, 16:44
üüüüüüüüüberraaaaascccchhhhhungggg !!!

...der kunde kommt bei der OeBB zuletzt

crojoe
00
15.12.2009, 09:58
und vor allem ...

... zu spät ;-)

Londo Mollari
 
02
14.12.2009, 15:58
bravo oebb

genau so haben wir uns das vorgestellt. ganz genau so.

Grammelknoedel
011
14.12.2009, 14:41
wo bleibt der Grillhauseffekt, ...

... wenn man ihn braucht.

Heute am Matzleinsdorfer Platz etwa 20 Minuten auf die S-Bahn gewartet - kalapper - mit eingerollten Zehennaegel dann dennoch in einen vollgestopften Schnellbahnwagen gehumpelt (nur die haertesten Pendler kommen durch - der Rest faehrt Auto). Dort gabs dann ein feines kulinarisches Ambiente: Kebabgeruch. Folge: HUNGER - der war allerdings nur von kurzzeitiger Dauer, da dann von einer verstopften WC-Anlage ein ziemlich strenges Luefterl kam (wie durch Zufall lies sich die Zwischentuer nicht schlieszen).

Erlebnisbahn pur!

Weiter so, liebe OeBB - Ihr SadoMasoPassagier

Hans Goebl
01
14.12.2009, 18:39
Entlohnungsystem der Manager

Für das möglichst rasche Verscherbeln der Immobilie alter Südbahnhof gibts eine Bonifikation.
Für reibungslosen Betriebsablauf gibts nix.

01052004
01
14.12.2009, 16:13
und das alles für den preis einer simplen fahrkarte

anderswo wird das sehr teuer als "abenteuerreise" angepriesen...

und seien sie froh, daß all ihre mitresienden wenigstens etwas für ihre körperpflege getan haben...im winter in der wiener u-bahn riecht man die wasserscheuen schon auf viele meter...

Quim Barreiros
01
14.12.2009, 15:28

Und am besten sind die Fahrgäste, die sich am allerliebsten auf die Klappsitze neben dem WC setzen, obwohl es auch noch genug freie "normale" Plätze gebe. Die werde ich nie verstehen.

Nebentext
 
02
14.12.2009, 14:20
Postings

Wenn ich all dies Postings über ÖBB, Tangente, U-Bahn lese, bin ich froh, dass ich mit dem Rad 4,5 km in die Arbeit fahren kann (Wien) und nur im Notfall auf Öffis angewiesen bin.

chlorophyllmarxist
00
14.12.2009, 18:00

leider können das halt nicht alle...

vox populi vox asini
01
14.12.2009, 14:06
lösung der probleme während dem umbau:

wieso nicht den südbahnhof erst 2013 schließen? die paar jahre wird die kiste doch wohl noch aushalten. normalerweise reißt man ja auch nicht die stufen raus, bevor man einen aufzug einbaut.
aber ehrlich: was hat dagegen gesprochen, vernünftig zu sein?

ama2deus
00
15.12.2009, 00:11

naja spätestens wenn die arbeiten im bereich der laxenburger straße/favoritenstraße angekommen wären hätte man permanent den zugsverkehr sperren müssen. würde das nur nachts möglich gewesen sein, würde das auch die dauer der bauarbeiten verlängert haben.

E Weiser
03
14.12.2009, 14:59
Huber fragen

Der damalige Generaldirektor der ÖBB hat das so entschieden, damit das Südbahnhofareal so schnell wie möglich verkauft werden kann so rasch Einnahmen für die ÖBB lukriert werden können ....

hinterwäldler
01
14.12.2009, 14:57

wird nicht der hauptbahnhof auf den gleisanlagen die zum südbahnhof führten gebaut?

Nachtsonne
00
14.12.2009, 16:46

Von Kreuzung Gürtel - Arsenalstraße gesehen hinter der bisherige Aufnahmegebäude, dort, wo die Verbindungsgleise zwischen Süd- und Ostbahn liegen.

BraS
 
03
14.12.2009, 15:25

nein, der Hauptbahnhof wird NEBEN dem Süd/Ostbahnhof gebaut.
Dort, wo der bisherige Südbahnhof steht, wird die neue Zentrale der Ersten errichtet - die will aber nicht bis 2012 warten, daher müssen die Beförderungsfälle halt 3 Jahre Unbill in Kauf nehmen.

Quasis Herr Karl
07
14.12.2009, 13:56
Die Strafe beträgt drei Jahre Haft, zwei davon unbedingt.

Wahlweise kann auch das fahren mit den ÖBB als Strafersatz ausgesprochen werden.

feind-bild
06
14.12.2009, 13:35
rot= die neuen Verspätungen haben mich total überrascht, grün = war doch sowieso sternenklar.

ÆÆÆ
01
14.12.2009, 19:07

epic fail ;)

Maria Gugging
06
14.12.2009, 13:05
"Laut Wiener Linien wurden Montagfrüh etwa vier bis fünf Prozent mehr Fahrgäste als "in normalen Zeiten" gezählt."

Schön, und die Frequenzen bei der U6 morgens um 7.00 Uhr (wo ohnehin schon viel los ist) betrug 5 Minuten!!!!!
Man fragt sich, ob die Wiener Linien auch mal vor ihre Bürotüren an die Front gehen, oder ob die Verantwortlichen nur in ihrer Traumwelt leben und so die Frequenzen planen.

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