Erster Tag begann mit Verspätungen

13. Dezember 2009, 20:11
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Umstellung auf neue Betriebsanlage brachte am Vormittag Verzögerungen von bis zu 55 Minuten

Wien - Der Wiener Südbahnhof ist seit dem Wochenende Geschichte. Seit Sonntag früh verkehren die Fernzüge vom Bahnhof Meidling aus. Dabei gab es am Vormittag laut ORF massive Umstellungsschwierigkeiten. Sämtliche Züge fuhren zunächst mit Verspätung ab. Die ÖBB sah die Sache positiver: "Der Nahverkehr hat funktioniert", teilte Pressesprecherin Verena Radlingmayr der APA am Abend mit. Verzögerungen habe es lediglich zwischen 09.00 und 12.00 Uhr gegeben.

Betroffene Reisende seien von der ÖBB mit Tee und Kaffee getröstet worden, so Radlingmayr. Ein 40-köpfiges Infoteam der ÖBB war im Einsatz. Die Verspätungen auf der Südbahn betrugen zwischen 15 und 55 Minuten und waren auf die Umstellung auf die neue Betriebsanlage zurückzuführen. "Die Prozesse waren noch nicht eingespielt", erklärte Radlingmayr, "das ist wie bei einem Auto, das muss auch erst eingefahren werden." Später seien die Züge aber pünktlich abgefahren. Vor dem Pendlerverkehr am Montag haben die ÖBB laut Radlingmayr keine Angst: "Wir haben wenig Bedenken".

Der Wiener Südbahnhof hatte in der Nacht auf Sonntag für immer seine Pforten geschlossen. Ab Jänner wird der Bau abgerissen. Auf dem Areal entsteht der neue Wiener Hauptbahnhof, der Ende 2012 seinen Teilbetrieb aufnehmen wird. Bis dahin wird der Bahnhof Meidling vorübergehend als Fernverkehrsknoten dienen. (APA)

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