Caracas und Havanna vertiefen die Zusammenarbeit

13. Dezember 2009, 17:53

Hunderte Verträge im Wert von drei Milliarden Dollar - Sieben Gemeinschaftsunternehmen geplant

Havanna - Kuba und Venezuela haben Kooperationsabkommen im Umfang von knapp drei Milliarden Dollar (2,03 Mrd. Euro) geschlossen. Die eng verbündeten Länder hätten hunderte Verträge in den Bereichen Gesundheit, Fischerei, Erziehung und Sport unterzeichnet, teilte Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Samstag in einer Fernsehansprache mit.

Nach einem Treffen mit dem gesundheitlich angeschlagenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro in Havanna hatte Chávez gesagt: "Fidel geht es besser als uns allen." Zu Fidels Bruder Raúl Castro, dem neuen Staatschef Kubas, habe er gesagt, "Fidel wird uns noch alle zu Grabe tragen" .

Venezuela ist der engste politische Verbündete und Handelspartner Kubas und liefert diesem täglich 98.000 Barrel Rohöl zu vergünstigten Konditionen. Die Karibikinsel zahlt einen Teil der Rechnung mit den Diensten von 40.000 Ärzten und anderen Fachkräften.

Am Sonntag begann in Havanna ein Gipfel der neun Mitgliedstaaten des Regionalbündnisses Alba, mit dem die Zusammenarbeit linker Regierungen gefördert werden soll. (Reuters, AFP, red/DER STANDARD, Printausgabe, 14.12.2009)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 28
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Markus M.
00
13.12.2009, 22:16
Fidel wird sie noch alle zu Grabe tragen?

Diese Hoffnung teile ich gern... ;-)

yomellamo
51
13.12.2009, 14:03
Der Lahme schließt ein abkommen mit

dem Hadscherten.

zimbo
 
10
13.12.2009, 18:23
Aber irgendwas scheints zu geben, was sie neidisch macht.

yomellamo
00
13.12.2009, 21:52

insgeheim wollte ich mir immer schon einmal auf einer zuckerrohrplantage die hände wund ernten um anschliessend in einer verschimmelten ein-zimmer-wohnung meinem heilsbringer fidel zu huldigen.

zimbo
 
00
15.12.2009, 02:56
Na wissen Sie, so wars eher unter Battista.

Nun arbeiten sie sehr wenig und haben aber auch wenig.
Davor war Sklaverei und sie hatten noch weniger.

yomellamo
00
15.12.2009, 11:54

Castro hat halt Diktatur B(attista) gegen Diktatur C(astro) ausgetauscht....

... ich bin allerdings ueberzeugter Anhaenger von D(emokratie).

Fritz094
 
10
15.12.2009, 17:58
Aber

wer sich die Sache mal genauer anschaut, wird zu dem Schluss kommen dass C, auch wenns nicht gerade D ist, im Vergleich zu B immer noch das gelobte Land ist...

pepitant
00
15.12.2009, 17:24
Sind Sie nicht :-)

In einer solchen pflegt man andere Meinungen gelten zu lassen. Lesen Sie Ihre Beiträge nach.

zimbo
 
00
15.12.2009, 17:11
Wenns eine ist, ists ok, sber leider sher selten.

Oft heissts nur so.

nAK
21
13.12.2009, 19:53

Der wäre halt gerne noch so fit, körperlich und geistig, wie der Fidel.
Daher der Neid.

yomellamo
00
13.12.2009, 21:50

für sein Alter wünsch ich mir in der Tat Fidels fitness.

zimbo
 
00
15.12.2009, 02:58
Kenne einen sehr wohlhabenden Chilenen.

Der hat sich seinen Bauchspeicheldruesenkrebs in Havanna behandeln lassen, weil dort die Chanchen am besten waren.
Nun ist er wieder "fit", obwohl er schon abgeschrieben war.

Der Neue Mensch
02
15.12.2009, 10:01

Nur kommt diese Devisenmedizin nicht dem kubanischen Volk zugute. In den normalen Krankenhäusern fehlt es an allem: Essen, Bettwäsche, Hygiene, fließend Wasser, Desinfektionsmittel, Medizin, ...

zimbo
 
00
15.12.2009, 17:13
War schon in einem Volksspital.So uebel nicht, allerdings kein Hightech.

Und fuer uns ziemlich teuer.

Fritz094
 
00
13.12.2009, 12:15
http://www.nzz.ch/nachricht... 70926.html

Wer kopiert da jetzt von wem?
Oder hat APA das schon so schön formuliert?

Der Neue Mensch
00
13.12.2009, 17:18
Wer kopiert da jetzt von wem?

Reuters von Reuters. Steht doch da.

Fritz094
 
35
13.12.2009, 11:53
Zumindest für Kuba

zweifellos der einzig richtige Weg. Nach dem Fall der Sowjetunion und des maoistischen Chinas gings mit Kuba mehr bergab als bergauf, es überlebt zwar, kommt aber nicht wrklich vorwärts. Die Kooperation mit Südamerika ist der einzige Weg vorwärts für Kuba.
Vieleicht bringt der zu erwartende Fortschritt ja sogar Demokratisierung mit sich.

Herzerzog Johann
84
13.12.2009, 12:59
Demokratisierung?

Mit Chavez? Träum weiter ...

dbs
26
13.12.2009, 14:06

na dann erklären sie uns doch bitte warum chavez und demokratie nicht zusammengehen. bin schon sehr gespannt. oder wollt ma nur wieder unqualifizierten senf loswerden weil's so schön ist?

Austro-Spanier0
01
14.12.2009, 16:26
na dann erklären sie uns doch bitte warum chavez und demokratie nicht zusammengehen.

warum fragen sie nicht eine Auswahl von Hunderttausenden von Venezolanern, die mittlerweile bereits im Ausland leben? Oder sind ihre Kenntnisse der Sprache des Cervantes einfach nicht ausreichend?
Noch einfacher, ganz einfach ihre Scheuklappen ablegen.

Der Neue Mensch
43
13.12.2009, 16:24

Weil Chávez, obwohl demokratisch gewählt, kein Demokrat ist. Sein "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" ist nur aufgesetzte Masche, um damit Wählerstimmen bei den bisher Benachteiligten einzuheimsen. Verbessert hat sich für diese bisher aber nix. Im Gegenteil! Das Land versinkt immer tiefer im Sumpf von Korruption und Gewalt.

dbs
21
13.12.2009, 16:35

der spruch 'chavez ist kein demokrat' wird immer und immer wieder gebracht, es steckt aber nicht sehr viel dahinter. und informationen darüber, ob sich für die unterprivilegierten venezolaner etwas geändert hat, hängen immer sehr stark von der jeweiligen informationsquelle ab.
was die gewalt betrifft, sollte man nicht vergessen, dass diese ja in vielen fällen von der opposition ausgeht, die ihre felle davonschwimmen sieht.

kaloka
11
13.12.2009, 18:23

Venezuela hat ein riesiges Kriminalitätsproblem, das sich stark verschlimmert hat (15'000 Morde in den letzten 12 Monaten nach offiziellen Angaben).
Die werden aber nicht von der Opposition verübt. Die Probleme liegen wo anders.

Fritz094
 
55
13.12.2009, 13:03
Begründen sie das bitte

anstand nur rumzuspammen. Wieso sollte Fortschritt (durch Zusammenarbeit mit Chavez) keine Demokratisierung zur olge haben können?
Und was ist an Chavez undemokratisch? Dass er "links" ist?
Ich glaube es sind eher sie, der da träumt...

kaloka
22
13.12.2009, 15:28

Für Chavez ist Fidel sein grosses Vorbild, nicht umgekehrt. Die Anpassungen laufen politisch als eher (und offensichtlich) auf das Kuba-Modell zu.
Wirtschaftlich ist Kuba der grosse Profiteur der Zuammenarbeit. Für Fidel und (Familien-)Anhang ist Chavez ein Glücksfall. Er ist keiner der (demokratische) Veränderungen in Kuba fordert, anstrebt oder auslösen könnte.

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