Nadarajah nutzte unverhoffte Chance

12. Dezember 2009, 19:11
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Rang fünf im EM-Rückensprint-Finale - Steinegger in Istanbul über 400 m Kraul Neunte - Koschischek als Zwölfte am 100-m-Delfin-Endlauf vorbei

Istanbul - Fabienne Nadarajah hat am Samstag bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul mit Rang fünf über 50 m Rücken mit dem OSV-Rekord von 27,10 Sekunden für ein Top-Ergebnis gesorgt. Außerdem kam Jördis Steinegger als Neunte über 400 m Kraul zu ihrem zweiten einstelligen Ergebnis bei diesen Titelkämpfen nach Platz acht über die doppelte Distanz. Birgit Koschischek belegte über 100 m Delfin Rang zwölf.

Nadarajah war beinahe nicht im Endlauf dabei gewesen, obwohl sie sich von ihren 27,80 im Vorlauf im Semifinale auf 27,39 Sekunden gesteigert hatte. Da die 24-Jährige aber den Anschlag verpatzt hatte, fehlten ihr als Elfter 8/100 auf den Aufstieg. Dann aber zog eine Konkurrentin ihre Nennung zurück. "Jetzt habe ich den Anschlag erwischt", meinte Nadarajah nach dem Endlauf, "das war der Unterschied." Auf die Bronze-Medaille fehlten ihr doch 72/100.

Steinegger hatte besser mitgehalten als am Vortag über 800 m Kraul, spürte aber noch ihre abklingende Verkühlung. "Hinten raus bin ich gestorben", sprach die 26-Jährige die ihr im Finish fehlende Kraft an. "Die ziehen mich dann am Ende alle voll ab." In 4:06,56 Minuten war die Steirerin schließlich um rund eine Sekunde langsamer als am Vormittag im Vorlauf. Dennoch will sie am Sonntag die sehr kräfteraubenden 400 m Lagen bestreiten.

Koschischek fehlten 38/100 auf den Aufstieg ins Finale. Nachdem sie im vergangenen Jahr bei den Kontinental-Titelkämpfen in Rijeka zweimal im Finale gewesen war, verpasste die 22-Jährige nach Rang 15 über 100 m Kraul nun auch ihre zweite Endlauf-Möglichkeit. In 57,86 verfehlte Koschischek ihren OSV-Rekord um 44/100. "Optimal ist das nicht", erklärte sie. "Ich habe seit September sehr gut trainiert, nur schwimme ich trotzdem keine Bestzeiten." (APA)

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