Jukic, Steinegger im Finale

12. Dezember 2009, 12:58
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Wiener Zweitschnellster im Vorlauf über 200 Meter Delfin

Istanbul -  Dinko Jukic und Jördis Steinegger haben am Samstag bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul das Finale erreicht. Jukic kam über 200 m Delfin in 1:51,75 Minuten als Vorlauf-Zweiter in das Finale (17.17 Uhr MEZ), Steinegger war über 400 m Kraul in 4:05,76 Achtschnellste (16.31). Zudem zogen Fabienne Nadarajah in 27,80 Sekunden als 15. über 50 m Rücken (16.17) und Birgit Koschischek in 58,32 als 14. über 100 m Delfin (17.22) ins Semifinale ein.

Ausgeschieden sind Hunor Mate, Thomas Narnhofer und Maxim Podoprigora über 50 m Brust, Sebastian Stoss und Erwin Dokter jeweils trotz persönlicher Bestzeit über 100 m Rücken, Sandra Swierczewska mit persönlicher Topmarke und Uschi Halbreiner über 100 m Brust sowie Bernhard Wolf mit persönlicher Bestleistung über 200 m Delfin. Martin Spitzer wurde über 100 m Lagen disqualifiziert, Christian Zluga trat wegen Magenschmerzen nicht über 100 m Rücken an.

Jukic legte einen äußerst kontrollierten Lauf hin, orientierte sich an den neben ihm schwimmenden Nikolaj Skworzow und Laszlo Cseh. Der Russe und der Ungar kamen als Erster und Dritter weiter. Auch den viertplatzierten Polen Pawel Korzeniowski schätzt er stark ein: "Das wird ein schöner Vierkampf um die Medaillen." 40 Minuten vor dem Lauf war Jukic sein Anzug gerissen, der Austria-Wien-Athlet hatte aber noch genug Zeit zum Wechseln. Cseh passierte das beim Vorstart, er schwamm er mit Loch.

Steinegger machte ihre schon abklingende Verkühlung nicht so sehr zu schaffen wie am Vortag über 800 m Kraul. "Ich habe heute mehr beißen können", kommentierte sie ihre 4:05,76 Minuten. "Aber bei hoher Frequenz habe ich meine Schwierigkeiten."

Koschischek blieb über 100 m Delfin in 58,32 um 9/10 über ihrer Bestzeit, das reichte zu Rang 14. "Irgendwie fehlt mir der Speed", war die 22-Jährige mit sich nicht ganz zufrieden. Nadarajah sprach nach ihren 27,80 über 50 m Rücken von einem schlechten Rennen. "Aber auch so kann man aufsteigen", meinte die 24-Jährige zu ihrem 15. Platz.

Wand verfehlt

Pech hatte Martin Spitzer. Der Grazer schlug über 100 m Delfin in 53,44 Sekunden mit der zwölftbesten Zeit an, wurde aber disqualifiziert. "Ich habe bei der Wende von Rücken auf Brust die Wand nicht erwischt", trauerte der 24-Jährige einer guten Chance nach. Im Grunde verlor er durch das Missgeschick ja noch Zeit. Nicht an den Start gegangen war Christian Zluga über 100 m Rücken, der EM-Debütant hatte Freitagabend Magenprobleme bekommen.

Sebastian Stoss blieb über die mittlere Rückenstrecke in 52,38 um 14/100 vom Semifinale weg, hatte angesichts der Verbesserung seiner Topzeit um 67/100 aber nichts an seiner Leistung auszusetzen. Erwin Dokter steigerte sich in 53,14 gar um 87/100. In 27,10 fehlten Hunor Mate im Brustsprint 9/100 zum Weiterkommen. Thomas Narnhofer stellte in 27,75 im team-internen Duell mit Maxim Podoprigora (27,99) auf 1:1.

EM-Debütantin Sandra Swierczewska war über 100 m Brust in 1:08,07 um 17/100 schneller als zwei Wochen davor beim Wiener Ströck-Qualifying, die ebenfalls debütierende Uschi Halbreiner kam in 1:09,31 an. Bernhard Wolf schließlich wurde über 200 m Delfin in 1:55,55 15.

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