Rechtsruck bei Präsidentenwahl erwartet

11. Dezember 2009, 21:12
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Konservativer Milliardär Piñera liegt in Umfragen vorne

Santiago de Chile - In Chile deutet sich bei der Präsidentenwahl am Sonntag ein Rechtsruck an. Nach 20-jähriger Herrschaft von Mitte-links-Regierungen scheinen die Chilenen nun dem konservativen Milliardär Sebastián Piñera eine Chance geben zu wollen. Umfragen zufolge liegt der 60-Jährige vor seinem Rivalen Eduardo Frei.

Der 67-jährige Frei hatte angekündigt, die Sozialprogramme der amtierenden Präsidentin Michelle Bachelet fortzuführen. Sollte wie erwartet keiner der vier Kandidaten eine absolute Mehrheit erhalten, entscheidet eine Stichwahl am 17. Jänner. Die Linken dürften bei der gleichzeitig stattfindenden Parlamentswahl am Sonntag eine kleine Mehrheit verteidigen. (Reuters/DER STANDARD, Printausgabe, 12.12.2009)

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