Sag zum Abschied leise "Zug fährt ab"

Gudrun Springer, 11. Dezember 2009, 19:14
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    foto: standard/möseneder

    Seine zeit ist abgelaufen: ÖBB-Bedienstete montieren am Freitag Uhren auf den Bahnsteigen des Südbahnhofs ab

Der Südbahnhof ist ab Sonntag Geschichte - Als der elegante Südbahnhof nagelneu war, spürte man den Geist Venedigs im Bahnhof

Bei einem letzten Rundgang durch das Gebäude, kurz vor dessen Schließung, schwärmt Architekturexperte Jan Tabor von der Materialfülle des Bauwerks

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Wien - Kalt und dunkel ist er, von den Deckenlampen funktioniert jede vierte nicht mehr. Der Boden ist ein Fleckerlteppich. Zwischen den gescheckten Fliesen erstreckt sich hier eine Fläche schwarzer Steinplatten, dort graue Füllmasse. In den Netzen an den Wänden hat sich der Staub der Jahre verfangen und verklebt.
Doch Architekturexperte Jan Tabor gerät aus dem Schwärmen nicht heraus. „Diese Exaktheit! Ich glaube, der Architekt hat auf dem Südbahnhof geschlafen. Er hat einfach an alles gedacht", sagt er und fährt mit der Hand bedächtig über den silbernen Türgriff eines beheizten Warteraums, in dem ein paar Wartende Löcher in die Luft starren. „Immer noch funktionstüchtig", sagt er, öffnet die Tür und lässt sie schwingen.

Bau von 1955 bis 1961

Er, Tabor, war oft hier, kennt sogar das Loch in der dicken Glaswand von der Zufahrt für Autozüge, durch das man auf die riesige Baugrube schauen kann - auf jenes Areal, wo der Hauptbahnhof samt neuem Stadtteil entsteht. Der 1955 bis 1961 nach Plänen von Heinrich Hrdlièka errichtete Bau muss weichen. Ab 13. Dezember ist er geschlossen.

2012 ist Teilinbetriebnahme geplant

Auf einer Fläche von insgesamt 109 Hektar entstehen neben dem neuen Bahnhofsgebäude mit Geschäften und Garage 5000 neue Wohnungen, Büros, ein Schulcampus und eine Parkanlage. Am 4. Jänner beginnen die Abrissarbeiten. Für Dezember 2012 ist eine erste Teilinbetriebnahme des Bahnhofs, den das Architektenteam Albert Wimmer, Ernst Hoffmann und Theo Hotz plant, vorgesehen.

Abtragefest für Anrainer

Der Vorgänger wird noch feierlich verabschiedet: Am Samstag steigt ab 16.30 Uhr ein „Abtragefest für Anrainer", am 18. Dezember ab 21 Uhr feiern die Pratersauna-Betreiber unter dem Motto „Urban Destruction" ein „Festival zu Ehren des Wiener Südbahnhofs" - ebendort.

"Riesige Raumverschwendung"

Als die Halle nagelneu war, habe sie „eine riesige Raumverschwendung" bedeutet, sagt Tabor - ganz im Gegensatz zum „Zimmer-Küche-Kabinett-Westbahnhof" und ganz anders als die ersten Bahnhöfe, die hier standen: Das waren der 1841 und 1846 errichtete Gloggnitzer und Raaber Bahnhof - kleine Holzhallen.

1870 wurden sie vom Centralbahnhof (später Ostbahnhof genannt) abgelöst. 1873 eröffnete der elegante Südbahnhof. Beide blieben über Jahrzehnte im Grunde unverändert, wurden im 2. Weltkrieg teils beschädigt und in den Fünfzigern schließlich abgerissen.

Hrdlièka vereinte die beiden Bahnhöfe unter einem Dach. Vom Haupteingang geradeaus in den Halbstock hinauf fährt von Gleis 1 bis 10 die Ostbahn ab, der Südbahnhof (Gleis 11-19) befindet sich ein Geschoß höher.

200 Quadratmeter roter Engelberger Marmor

Neben den vielen Ebenen, die im Untergrund, bei der S-Bahn, beginnen, fasziniert Tabor vor allem „diese barocke, byzantinische Materialfülle". Er scheint mit dieser Meinung nicht allein zu sein. Angeblich bemühen sich Steinmetze darum, 200 Quadratmeter des roten Engelberger Marmors, das die Wände kleidet, zu retten. Die Kunstinstallation „Die Augen" von Medienkünstler Kurt Hofstetter, die neben der Rolltreppe hing, ist bereits im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie untergekommen - zumindest bis 2013. Das Wien Museum nimmt sich der Südbahnhof-Letter, die auf dem Vordach prangen, an. Nicht nur sie werden Geschichte sein, auch der Name des Bahnhofs.

Man spüre den Geist der Lagunenstadt im Bahnhof

Tabor deutet auf die dunklen Bodenfliesen am Übergang zu den Bahnsteigen, „Schwellen", die die Reisenden überschritten. Er erzählt, Hrdlièka habe eine Freikarte für die Bahn besessen, sei viel nach Venedig gefahren. Man spüre den Geist der Lagunenstadt im Bahnhof. Gelbe Fliesen umsäumten die Reisenden, die aus der Südbahn stiegen auf ihren ersten Metern durch Wien. 

"Gespenstisch"

Zumindest sei früher immer „alles sauber, alles geputzt" gewesen, sagt Claudia Happel. Inzwischen empfindet die Buffetangestellte die bunt verfliesten Gänge nur noch als „gespenstisch", weil sie „so leer" seien. Seit ein paar Monaten verkaufte Happel zwischen Bahnsteig 11 und 19 in einem der letzten verbliebenen Kioske Sandwiches. Davor war sie Kellnerin im bereits geschlossenen Bahnhofsrestaurant. Fast neun Jahre lang war der Südbahnhof ihre Arbeitsstätte. Dass er schließt, macht sie „schon traurig" - und arbeitslos.

Warum der Süd- und Ostbahnhof weichen müssen, während der Westbahnhof bestehen bleibt - das will Tabor nicht verstehen: „Alles, was ,West‘ heißt, ist immer irgendwie besser, und alles, was ,Ost‘ heißt, muss demoliert werden." Zwar war der Doppelbahnhof beim Schloss Belvedere stets als „Südbahnhof" bekannt, ab diesem Wochenende ist er trotzdem Geschichte. (Gudrun Springer, DER STANDARD Printausgabe 12/13.12.2009)

Links:

Ansichtssache von Architekturfotograf Michael Hierner: Good Bye, Südbahnhof!

Kommentar posten
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mayall
01
13.12.2009, 16:57
Nicht nur morgen früh.

Das Chaos ist für die nächsten Jahre vorprogrammiert.

Harald Hörmann
01
13.12.2009, 19:07
Sollten Sie mit der Beurteilung nicht vielleicht eine Woche warten?

Sonntag ab Mittag hat sich ja alles eingespielt. Finde ich jetzt für ein Projekt dieser Größe nicht so schlecht.

mostbirn
00
13.12.2009, 17:23
Abstellgleis

Die Bahnhöfe (West, Süd, Hütteldorf) zeigen den Zustand der ÖBB wunderschön nach außen.

Der Konterspieler
 
03
13.12.2009, 15:49
Rache für den Südbahnhof

Häupl abwählen

Außerdem:
Alle die Vernichtung des Südbahnhofs zu verantworten haben, sollen ihre Dienstwägen auch verschrotten und ausschließlich mit der Bahn und Öffis fahren.
So kommen sie auch in den Genuß der Verspätungen.
Da wird dann die eine oder andere Landeshauptleutekonferenz unpünktlich beginnen.
So manches Bandldurchschneiden könnte sich auch verzögern
Die Politiker sollen endlich den ganz normalen Alltag der breiten Masse leben. Im Fall der ÖBB heißt das Verspätungen. Wer kennt sie nicht die Triebwagenschäden und ihre Implikationen.
Wieviele Superloks könnte man für das Geld das jetzt verbetoniert wird kaufen?

Deadhou5
02
13.12.2009, 15:28
Das kann was werden !

Ich bin heute am Vomittag von Meidling bis nach Neustadt mit dem REX gefahren.

55 Minuten Verspätung !! und sogar heute am Sonntag Vormittag ein Chaos ..

oje oje das kann morgen in der Früh was werden ..

Harald Hörmann
00
13.12.2009, 19:12
Ich fahr morgen früh halt eine viertel Stunde früher nach Meidling,

am Freitag wird es sich ja schon abschätzen lassen.
Ich bin überzeugt es funktioniert.

mostbirn
00
13.12.2009, 16:01
Bei uns seid's olle im O... daham

Bei diesen Verspätungen schaffen es halbwegs gesunde Pendler mittlerweile schneller mit dem Fahrrad, Rollstuhl oder auf Stelzen.

Bender Rodriguez
025
13.12.2009, 12:32
Verstehe die Nostalgie hier nicht.

Vergleicht man den heutigen (3.) Südbahnhof mit dem 2. Südbahnhof der in den 50iger demoliert wurde, kommt einem eigentlich die Tränen.

Das wäre so gewesen, als wenn man die Oper abgerissen hätte und stattdessen die Stadthalle hingebaut hätte.

Kassenhalle 1909:
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 1007185559

Kassenhalle 2009:
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0805101230

Außenansicht 1875:
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0915195248

Außenansicht 2009:
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0718192447

BK W. Shoyssel
00
15.12.2009, 08:14

schon richtig - aber wenn wir ihn mit dem kommenden Bahnhof Nr. 4 vergleichen, dann fließen erst recht die Tränen.

rasenmähermann
01
13.12.2009, 16:42

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Aber diese ewige Gleichsetzung von alt = super und schön, modern ist es nicht, ist stinklangweilig und bietet keinen Raum für neues. Auch altes war einmal neu. Spätestens in fünfzig Jahren geht dann wieder das gleiche gesuder los, von wegen wie schön denn nicht der jetzt abgerissene Südbahnhof war und wie hässlich denn der dann alte moderne Bahnhof ist.

Bender Rodriguez
00
13.12.2009, 20:20

Unsinnige Argumentation.

"Modernes" ist nicht per se schlecht, schon gar nicht aber per se gut. Das vermittelt aber ihr Post.

Ich bin durchaus für neue Architektur wenn diese spannend, besonders oder besonders bequem für die Benützer ist.

Nur "toll" am Reisbrett auszusehen ist aber keine Begründung für irgendwas.

Das Kunsthaus Graz ist IMHO tolle Architektur zum Anschauen. Alt Erlaa tolle 70iger Architektur zum Wohnen.

Aber Südbahnhof, diverse Spitäler oder das ORF-Zentrum waren hässliche Bausünden vom Beginn weg bis zu ihrem Abriss. Das diese Bauten nach nichtmal 50 Jahren abgerissen werden (müssen) sagt eigentlich schon alles.

ama2deus
00
13.12.2009, 23:22

der südbahnhof müsste nicht abgerissen werden.

würde die halle ausgeräumt werden, die fensterflächen ausgetauscht werden, die flickmuster am boden gegen passenden fliesen ausgetauscht werden, die bahnsteigsüberdachungen ausgetauscht werden, ebenso die glasscheiben, die die bahnsteige nach außen hin begrenzen, die fließen in der untergrundstation ausgetauscht werden, zusätzlich der vorplatz komplett umgestaltet werden, zusammen mit der endstelle der linie D, wäre der südbahnhof ein schöner bahnhof mit einer imposanten lichtdurchfluteten halle.

der bahnhof wird deshalb abgerissen, weil es nichts bringen würde ihn zum durchgangsbahnhof umzubauen, und weil er noch immer keinen ubahn-anschluss hat.

mayall
01
13.12.2009, 16:09
Aber gegen

den neuen Hauptbahnhof wird der jetzige, gewesene Südbahnhof noch als Juwel gelten.

klausenpown
02
13.12.2009, 15:19

Jap, dort wurde in den 50ern grundlos 'modernisiert' mit hässlichen Plattenbauten.

Man schaue sich nur in New York die Grand Central Station an - die ist selber ein Wahrzeichen und wohl der berühteste Bahnhof der Welt. Genau so könnte es in Wien auch sein. Eine historische Stadt zu der ein historischer Bahnhof gehört. Der alte Südbahnhof war ein Prunkstück der damaligen Architektur und würde Reisende immer noch begeistern.

http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0217184911

ama2deus
00
13.12.2009, 13:35

prinzipiell haben sie schon recht, aber die vergleichsbilder sind nicht ganz so leicht zu vergleichen. sie vergleichen den alten, ungepflegten nachkriegsbahnhof mit dem neuen gepflegten jahrhundertwendebahnhof.
ich persönlich finde die jahrhundertwendebahnhöfe auch schöner, als die bahnhöfe, die an ihre stelle getreten sind - besonders wenn es um den alten nordbahnhof geht - und wäre dafür gewesen, statt sie abzureißen, sie einfach zu adaptieren (ein grund für den abriss der bahnhöfe war ja die größe bzw. die "kleine"), aber der neue südbahnhof hat, wie der neue westbahnhof zu beginn, als sie noch blitzblank gepflegt und sauber waren, einen imposanten eindruck gemacht.
leider habe ich keine onlinebilder dazu gefunden....

Stephan Weinberger
00
13.12.2009, 16:47

Finde ich leider auch grad nicht, aber speziell der Westbahnhof hat (ohne die ganzen nachträglich hineingek[l]otzten Container, Kuben und Hüttln) tatsächlich eine sehr gelungene Halle. Glücklicherweise entfernt man die ganzen Einbauten jetzt wieder; allerdings reißt man im Gegenzug Löcher in den Boden, für die neuen Kellergeschosse - aber gut, das sieht man wenn man vom Bahnsteig kommt wenigstens nicht gleich.

ama2deus
00
13.12.2009, 23:24

naja in buchform hätt ichs.... aber bringt hier ja nix ;)

Julian Bashir
03
13.12.2009, 12:59
Ich kann nur für mich sprechen,...

...aber meine Nostalgie rührt weniger von der (architektonischen) Schönheit des Südbahnhofs, sondern einfach von der Tatsache, dass er ein lebenslanger Begleiter sowohl im Alltag als auch im Urlaub war, und das man mit diesem Gebäude - so hässlich, unpraktisch oder fehlgeplant es auch gewesen sein mag - halt sehr viel verbunden hat.

Das führt einfach zu Nostalgie, die ja bekanntlich auch Unschönes verklärt.

The Jolly Roger_buccaneers choice
03
13.12.2009, 13:26

Schön und richtig gesagt Julian. Mir gehts ähnlich und vielen Andren wahrscheinlich auch. Der Sbhf war eben immer so da wie er eben war.
Ich traf und verabschiedete dort viele Menschen die mir sehr am Herzen lagen und die nicht mehr sind.
Der Sbhf in seinem Erscheinungsbild war/ist einfach ein Teil meiner Jugend in den 70er Jahren in Wien.
Und hätte der Erhalter den Bahnhof in den letzten 30 Jahren nicht derart verkommen lassen, sondern diese Unarchitektur ein klein wenig gepflegt, so hätten wir heute noch ein durchaus verwendbares, wenn auch leicht skurril anmutendes Baumahnmal der Nachkriegszeit. Mal sehen, wie man in 50 Jahren über den jetzt zu errichtenden Neubau urteilen wird.

Bender Rodriguez
01
13.12.2009, 20:23

Den baldigen Hauptbahnhof wird es in 50 Jahren nicht mehr geben. Heutige Architektur/Bausubstanz öffentlicher Gebäude ist nach 30 Jahren am Ende. (Siehe "neue" WU aus den 80igern).

Ganz im Vergleich zur zb Hauptuni. Die wirds auch in 200 Jahren noch geben.

GRohnePunkte
02
13.12.2009, 15:48
Schön gesagt

War selbst letzte Woche aus Sentimentalität noch dort um ein paar letzte Fotos zu machen. Mit der Örtlichkeit sind für sehr viele Menschen auch sehr viele Emotionen verbunden: Aufregung, Glück, Trauer, Wiedersehen, Urlaubsfreude, Stress, Laufen, Warten, Kindheit, Freundschaften, Liebeserinnerungen, Umarmungen, Winken, Tränen, Eltern, Grosseltern, Kinder, Hoffen, Bangen, uvm. - Es stirbt mit dem Südbahnhof ein Teil unserer persönlichen Geschichte. Es musste wohl so sein, aber es macht uns genau wegen dieser Emotionen so traurig, und der emotionale Verlust macht uns auch alle wieder ein Stück älter bzw. so etwas macht uns das Altwerden erst wieder einmal so richtig bewusst.

gesundheitsministerium@wko.at
05
13.12.2009, 12:53
siehe auch...


nord- und westbahnhof.

http://de.wikipedia.org/w/index.p... 1208110003

http://de.wikipedia.org/w/index.p... 1208102535

alle wären durchaus zu retten gewesen
(der südbahnhof war praktisch unzerstört...),
stattdessen wurden diese fürchterlichen
schuhschachtelbahnhöfe im kommunismusstil
errichtet - der westbahnhof steht sogar unter
denkmalschutz - völliger schwachsinn...

Quim Barreiros
00
13.12.2009, 14:20

Der alte Westbahnhof war aber betrieblich unbrauchbar, weil so eng. Um den ist es am wenigsten schade, dafür um den Nordbahnhof umso mehr.

ama2deus
31
13.12.2009, 13:41

warum sollen eigentlich nur jahrhundertwendebauten unter denkmalschutz stehen können, aber keine modernen bauten?
gerade, wenn man bedenkt, dass die bauten des klassizismus doch eigentlich nur vorhergehende baustile kopieren (rathaus, votivkirche, hofmuseen, neue burg, burgtheater, staatsoper, universität, regierungsgebäude, roßauer kaserne, arsenal, die alten bahnhöfe, sämtliche ringstraßenpalais), wirkt der denkmalschutz doch teils eigenartig. das wäre, als würde ich heute ein gebäude im neogotischen stil errichten, und in 100 jahren würde es aufgrund dieses stils unter denkmalschutz gestellt werden.

auch kommunismusstil stimmt absolut nicht. das war der typische stil dieser zeit, eben etwas konservativer als bspw. in rom (termini)

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