Alkohol-Kontrollen auf Skipisten gefordert

11. Dezember 2009, 16:06
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Oberösterreichischer Ärztekammer-Präsident sieht Möglichkeit um Pisten-Unfälle zu verringern

Linz - Für Alkoholkontrollen auf der Skipiste tritt der Präsident der Ärztekammer Oberösterreich, Peter Niedermoser, ein. "Glühwein, Jagatee oder ein Bier in der Hütte sind mit verantwortungsbewusstem Sport nicht vereinbar", erklärte Niedermoser. Bereits ab 0,2 Promille steigen Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung, warnt die Ärztekammer.

 Das Risiko, mit einem anderen Fahrer zusammenzustoßen, steige. Aber auch bei Stürzen, bei denen routinemäßig kein Test durchgeführt wird, vermutet der Ärztekammer-Chef eine "hohe Dunkelziffer" an alkoholbedingten Verletzungen, vor allem am Knie oder am Unterschenkel.

"Das erste Glas soll daher erst nach der letzten Abfahrt getrunken werden und auch nur dann, wenn man nicht mehr Auto fahren muss", appelierte Niedermoser an die Skifahrer.  Um das Bewusstsein für das Problem zu stärken, wünscht er sich Alkoholkontrollen auf der Piste. (APA)

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    Bereits ab 0,2 Promille steigen Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung

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