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Insgesamt hat sich daraus eine Veränderung des allgemeinen Verständnisses des Automobils ergeben. Saurierhafte Sports Utility Vehicles sind nunmehr definitiv out. Als Porsche-Cayenne-Fahrer kann man sich nicht mehr als Siegertyp sehen. Es wurden andere Autos ans Licht der Öffentlichkeit gespült.
Kleinwagen haben ihr Verliererimage abgestreift. Mit vernünftigen Autos darf man jetzt (fast) überall vorfahren. Praktisch alle Autohersteller haben eine Öko-Linie eingezogen, also Modelle, die von besonderer Sparsamkeit künden. So wie Bio-Lebensmittel heute auch für Diskonter unverzichtbar sind.
Das Thema Sparsamkeit wird natürlich viel größer gespielt, als es in Wirklichkeit zutrifft. Mit wenigen Maßnahmen ist es praktisch immer möglich, den Normverbrauch erheblich abzusenken. Wie sich das in die Realität übersetzen lässt, ist eine andere Frage. Oftmals findet der Fortschritt auf dem Papier im wahren Leben keinen Niederschlag, vor allem dann, wenn man die Fahrweise nicht anpasst.
Die größten Möglichkeiten hat nämlich immer der Fahrer in der Hand oder besser am Gaspedal. Wenn jetzt auch das eine oder andere Öko-Auto mehr verspricht als es halten kann, das Allerwichtigste ist eingeleitet: Der Gesinnungswandel. Schlanksein als Schönheitsideal ist vom Menschen auf das Automobil übergesprungen. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/11.12.2009)
das ist tatsächlich ein schöner anblick und wie man von den taxlern hört, brauchen diese die hälfte des kraftstoffs herkömmlicher taxen.
man kann für die umwelt nur hoffen, dass der spritpreis wieder anzieht und sich innerhalb der nächsten zwei jahre bei 1,5-1,8 euro einpendelt. denn unsere politiker werden die umwelt nicht schützen, das müssen wir schon selbst tun, bzw. die wirtschaft muss durch gezielten kauf gezwungen werden, umweltschonende produkte anzubieten. ein erster schritt wurde getan...
das macht ihn aber noch immer nicht zu einem sparefroh. ich brauche mit 80% stadtanteil etwa 15-17l je nach wetter, gasfuß und kurzstreckenanteil.
aber wie gesagt, wenn nicht jetzt, dann nie; in 5-10 jahren darf man sowas vielleicht garnichtmehr zulassen, oder es ist nicht mehr leistbar. (oder auch, alles kommt anders, und man synthetisiert sprit aus sonnenenergie, der sprit kostet 30c pro liter, es gibt echte konkurrenz, und co2 ist kein thema mehr, auch keine kriege mehr wegen ressourcenabhängigkeiten ... und die grünen rotieren *gg*)
man sagt, die brennraumform ist nicht ideal (dem widersprechen jedoch motoren wie der von ingersoll-rand, der weniger verbraucht als ne gasturbine). die abgasbestimmungen fordern natürlich auch ihren tribut. der wankel hat sehr heiße abgase, beim beschleunigen wird zündung zurückgenommen, dann sind die abgase noch heißer, dann muss mächtig angefettet werden um den kat zu kühlen; das kostet. (wird beim normalen motor auch nicht anders sein, denke ich - aber wahrscheinlich nicht in diesem ausmaß)
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