Ausgabe zum Thema "Shoppen" der preisgekrönten AUF

11. Dezember 2009, 12:21
7 Postings

In der aktuellen Ausgabe beschäftigt sich die AUF mit dem Thema "Einkaufen, Shoppen, Verkaufen" und stellt fest: Der Verkauf ist weiblich

"AUF - Eine Frauenzeitschrift" beschließt den Zyklus weiblicher Kultur-Techniken mit dem Thema "Einkaufen, Shoppen, Verkaufen - zwischen Pflicht und Neigung, zwischen Aversion und Sucht". Selbst bei den Frauen der AUF-Redaktion hat sich bestätigt, dass der Verkauf weiblich ist: Fast alle haben als Verkäuferinnen gearbeitet.

Vom diesem Verkäuferinnenalltag erzählen lebendige Eindrücke von Barbara Kadletz, Monika Heuss und Elfie Resch, die auch die Fakten in der unerfreulichen Statistik liefert. Vom Wünschen und Kaufen berichten Susanne Faschinger, Monika Heuss, Aneta Hristova und Elfie Resch. Frauen als Ware sind Thema von Aneta Hristova von LEFÖ/Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels. Die Konsequenzen des wirtschaftlich forcierten Konsumprinzips schildert Ditha Brickwell in einem postmodernen Märchen als Albtraum. Alternativen zum Kaufen stellen Barbara Kadletz mit dem Kauf-Nix-Tag und Jutta Lorina Niederstätter mit dem Tauschkreissystem vor. Poetische Impressionen zu Kauf, Konsum und der schönen Welt der Waren zeichnen Gedichte von Augusta Laar und Carina Nekolny. Geneviève Vaughan propagiert in ihrem Buch "For-Giving" feministische Schenkökonomie. Auch werden von der AUF-Redaktion rechtzeitig für die Weihnachtseinkäufe eine Reihe von Büchern vorgestellt.

Preis für AUF!

Ein erfreuliches Weihnachtsgeschenk gab es auch für die AUF: Nach 35 Jahren wurdedie AUF mit dem Wiener Frauenpreis 2009 bedacht. Den Preis überreichte Frauenstadträtin Sandra Frauenberger an Autorin und Mitherausgeberin Eva Geber in der Kategorie "Herausragende Leistungen im feministischen Diskurs". "Damit will ich herausragende Leistungen von Frauen ins Rampenlicht rücken, die durch ihre Tätigkeit dem Gleichstellungsgedanken Rechnung tragen und damit auch eine wichtige gesellschaftliche Vorbildfunktion übernehmen", so Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. "Die Redaktion freut sich wie narrisch und hat damit Energie für die nächsten 35 Jahre. Dann haben wir längst eine feministische, solidarische, freie Gesellschaft mit realen gleichen Rechten für alle...", hieß es in einer Aussendung der Redakteurinnen. (red)

  • Artikelbild
Share if you care.