Zwei Ö-Rekorde, drei achte Plätze

11. Dezember 2009, 16:39
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Nadarajah mit neuem Ö-Rekord über 50 m Delfin - Mate über 100 m Brust so schnell wie nie - Steinegger Achte über 800 m Kraul

Istanbul - Die zweite Istanbuler Kurzbahn-EM-Finalsession hat dem österreichischen Schwimm-Team am Freitag drei achte Plätze gebracht. Fabienne Nadarajah im Delfinsprint in 25,64 und Hunor Mate über 100 m Brust in 57,71 Sekunden erreichten diese Platzierung mit OSV-Rekorden, dazu gesellte sich Jördis Steinegger in 8:28,46 Minuten über 800 m Kraul. Zudem kam Uschi Halbreiner in ihrem ersten großen Semifinale über 100 m Lagen in 1:01,84 auf Rang 20.

Nadarajah hatte in Vorlauf wie Semifinale in 25,70 angeschlagen und dann ihren OSV-Rekord eben noch einmal um 6/100 verbessert. Ganz zufrieden war Trainer Robert Michlmayr damit aber nicht. "Es war nicht Fisch und nicht Fleisch. Unser Ziel Finale hat sie erreicht, aber es war kein optimales Rennen." Grund dafür war vor allem, dass Nadarajah die Wende schlecht erwischt hat. "Da war ich zu weit weg", meinte die 24-Jährige.

Für Mate war der Final-Einzug schon ein Erfolg gewesen, dann wollte er aber mehr. Um 2/10 drückte er seine am Vortag im Semifinale fixierte OSV-Bestzeit, womit er eine stetige Steigerung in seinen Leistungen hatte. "Ganz zufrieden bin ich aber nicht. Wenn man einmal in einem Finale ist, will man auch eine Medaille", sagte der gebürtige Ungar. Aber doch um 74/100 verfehlte der 26-Jährige das Podest, bei Nadarajah waren es 54/100.

Ein bisschen mit einem Podiumsplatz durfte Steinegger liebäugeln. Als Viertbeste laut Nennzeiten war die Steirerin in die Zeitläufe auf der längsten Kraulstrecke gegangen, doch mit Fortdauer des Rennens setzte ihr ihre noch nicht ganz überwundene Verkühlung stärker zu. Mit ihrer um exakt acht Sekunden besseren Zeit vom Ströck-Qualifying knapp zwei Wochen davor hätte die 26-Jährige Rang fünf belegt.

"Einmal ergibt sich eine Chance,", ärgerte sich Steineggger, "und dann bleibt mir die Luft weg. 800 m sind eben zu viel mit einer Verkühlung." Halbreiner war hingegen rundum glücklich, bei ihrem EM-Debüt durfte sie gleich einmal am Nachmittag schwimmen. Zudem blieb die Kärntnerin nur 5/100 über ihrer Topzeit bzw. 25/100 über dem OSV-Rekord von Mirna Jukic. Halbreiner: "Ich bin voll zufrieden. Es war eine tolle Stimmung in der Halle."

 

 (APA/red)

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    Einer von drei achten OSV-Plätzen für Fabienne Nadarajah.

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