GlaxoSmithKline sichert sich fünf Prozent an Intercell

11. Dezember 2009, 08:52
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Wiener Impfstoffspezialist Intercell bekommt einen starken strategischen Partner

Wien - Der Wiener Impfstoffspezialist Intercell bekommt einen starken strategischen Partner: GlaxoSmithKline Biologicals (GSK) will mit dem börsennotierten Unternehmen bei Entwicklung und Vermarktung nadelfreier Pflasterimpfstoffe zusammenarbeiten und sich mit bis zu fünf Prozent beteiligen.

Das Abkommen gilt für den Impfstoffkandidaten von Intercell gegen Reisedurchfall, für das ebenfalls in Entwicklung befindliche Pflaster gegen pandemische Grippe sowie für die Pflastertechnik, die bei anderen Impfstoffen des GSK-Portfolios zum Einsatz kommen soll. Die Vertragsbedingungen sehen eine Vorauszahlung von GSK in der Höhe von 33,6 Mio. Euro sowie eine schrittweise Kapitalbeteiligung von bis zu 84 Mio. Euro an Intercell vor.

Pro Intercell-Aktie wurde ein Preis von 31,21 Euro vereinbart, 18 Prozent mehr als der Schlusskurs von Donnerstag. Am Freitag konnte Intercell kräftig zulegen. (red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12./13.12.2009)

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