London empfiehlt Kennzeichnung von Produkten aus Siedlungen

11. Dezember 2009 07:43

Jerusalemer Außenamt besorgt - Britische Botschaft: Kein Boykott Israels

Tel Aviv/Wien - Israelische Regierungsvertreter kritisieren, dass die Regierung in London britische Lebensmittelketten aufgefordert hat, Produkte aus den jüdischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten als solche zu kennzeichnen. Wie der israelische Internetdienst "Ynet" am Donnerstag weiter berichtete, zeigte man sich darüber im israelischen Außenministerium empört. Es handle sich "um eine Kapitulation vor palästinensischen Organisationen".

Seitens der britischen Botschaft in Tel Aviv wurde betont, dass es sich bei dieser Entscheidung um keine Boykottmaßnahme gegen Israel handle. Vielmehr gehe es im Sinne der Transparenz darum, Konsumenten aufmerksam zu machen, die solche Produkte nicht kaufen wollten. Zudem handle es sich um eine Empfehlung und keine Verpflichtung.

Nach Angaben des israelischen Außenministeriums empfiehlt die britische Regierung, dass die verschiedenen israelischen Produkte aus den umstrittenen jüdischen Siedlungen nunmehr deutlich sichtbar gekennzeichnet werden sollten. Bis jetzt wurden solche Produkte in Großbritannien nur als "Made in the West Bank" bezeichnet, wobei offen blieb, ob sie aus jüdischen Siedlungen oder arabischen Gemeinden stammten.

Israelische Regierungsvertreter sehen in der Maßnahme einen weiteren Schritt Großbritanniens, um Israel in vielfältiger Weise zu boykottieren. Man sei besorgt, erklärte eine diplomatische Quelle in Jerusalem gegenüber "Ynet". Kein anderes Land habe einen ähnlichen Schritt gesetzt. (APA)

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gilad_1264
13.12.2009 18:50
umso besser, dann würde ich nur noch solche sachen kaufen!

75534
12.12.2009 15:27
Der Begriff "Siedlungen" ist natürlich eine Verharmlosung

Tatsächlich bedeutet "Siedeln" Landraub und Apartheid. Zudem existieren gültige Resolutionen des UN-Sicherheitsrates gegen ebendiesen Landraub, der nach Völkerrecht eine Straftat ist. Es ist also nur fair, die Bevölkerung über diese Tatbestände aufzuklären.

Hadschi Schlehmil
 
12.12.2009 14:28
Traum: wenn israel die saudischen ölfelder erobert,

gibts endlich mehr geld für die sonnenenergieforschung dank der weisen englischen gewerkschaft und regierung

bis dahin werden die boycottierer chinesisches spielzeug, arabisches menschenrechtsöl udg. kaufen?

Tipp: im Spar gibts gerade israelische erdnüsse mit nikolomotiv im abverkauf. hab gleich 10 packungen eingeheimst;-)

Suppentrulli
12.12.2009 10:58

Briten wehrt euch! Kauft nichts von Juden!

coldy
12.12.2009 01:09
Endlich ! Wäre eine SEHR GUTE MASSNAHME !


Bitte auch bei uns !

So fällt es endlich leichter GEZIELT ISRAELISCHE PRODUKTE zu kaufen !

Ich unterstütze nämlich schon lange keine arabischen Regime mehr (-Obst, etc), deren Güter auch längst gekennzeichnet sein sollten.



gilad_1269
15.12.2009 12:58
Wäre eine SEHR GUTE MASSNAHME !

yoh, wirklich, dann kann man wenigstens die israelische ware auf anhieb finden und weiß, was man gutes kauft.

Paul Majerus-Risch
12.12.2009 16:30
Wow - zwischen 15:20 u 15:45 erhielten -ürplötzlich- alle pro-isr-Postings

20 grüne Stricherl; - ein Schelm, wer sich ... dabei denkt.

Rächer der Zensierten
12.12.2009 15:38

Kleiner Tipp: Verwenden Sie am besten auch römische Zahlen statt arabischer.

khaleb
12.12.2009 18:07
aber geh, die kommen doch eh aus Indien

im übrigen meinen Sie die Ziffern, wer die Zahlen erfunden hat lässt sich nicht mehr feststellen

Bruahaha
 
12.12.2009 08:24
Ich unterstütze nämlich schon lange keine arabischen Regime mehr (-Obst, etc), deren Güter auch längst gekennzeichnet sein sollten.

Bin ganz ihrer Meinung.
Auch ich habe schon vor Jahrzehnten von Ölheizung auf Wärmepumpe umgestellt.

Auch mein Benzinauto ist schon lange Geschichte, fahre stattdessen einen Peugeot 106 electrique....

Träum weiter
 
11.12.2009 23:12
"Kauft nicht bei J....!" diesen menschenverachtenden Ausspruch gab es schon mal in Europa.

Die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder in Europa. Und, welch Überraschung, in Europa breitet sich gerade wieder eine totalitäre Ideologie aus. Diesmal unter dem Deckmantel einer "rel ig ion".

Übrigens gibt es einen sehr bekannten palästinensischen Moslem Mohammed Amin al-Husseini:

"
1943 verhinderte al-Husseini die Freilassung von 5.000 jüdischen Kindern, die auf Initiative des Roten Kreuzes gegen 20.000 gefangene Deutsche ausgetauscht werden sollten. Durch seine persönliche Intervention bei Himmler erreichte er, dass die Kinder stattdessen in deutsche Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden.

Nachzulesen hier:
http://tinyurl.com/y9xzmgx

Wahres Posting
 
11.12.2009 23:05
Die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder und Europa lernt einfach nicht daraus

"Kauft nicht bei Juden", das gab es schonmal in Europa und zwar von 33-45.

Wer sind diesmal die menschenfeindlichen Initiatoren? Sind es zufällig Moslems die in GB bekanntlich ganz besonders zahlreich vertreten sind?

Waldgaenger
 
13.12.2009 12:49
Unterschied

Hitlers Parolen kauft nicht bei Juden hatte abzulehnende rassistische Motive, das Motto kauft nicht in Israel hat menschenrechliche, weil Israel , und besonders die Siedlungen in den besetzten Gebieten auf geraubtem Grund und Boden steht.
Oft ist das gleiche nicht dasselbe.

Kowosch
 
12.12.2009 20:58

Also selbst Pauschalisierungen zu recht ablehnen, dann aber gleichermaßen gegen andere zu solchen greifen - na, das nennt man wohl kaum sachdienlich.

Im übrigen könnte eine solche Kennzeichnung durchaus einem Pauschalboykott israelischer bzw. westjordanländischer Waren (der ja schon heute möglich wäre, denn eine Kennzeichung besteht ja durchaus) entgegengewirken. Gibt ja auch tatsächlich Leute, die nach politischen, nicht aber rassistischen Gründen Kaufentscheidnungen treffen.

numeris
11.12.2009 22:58
Es ist kein Boykott,

sondern ein in-die-Knie-gehen vor der arabisch-moslemischen Bevölkerung in Großbritanniens. Die britische Regierung knickt von Jahr zu Jahr mehr vor den Moslems ein. Armes Britannien! Da soll noch einer blauäugig behaupten, daß (radikale) Moslems nicht immer mehr (vor allem mehr, als ihrer Zahl entsprechend) Einfluß erlangen.

Kowosch
 
12.12.2009 21:01
Pauschalisierende Hetze mit Hetze beantworten -

das finden Sie in Ordnung?

gilad_1264
13.12.2009 18:52
das finden Sie in Ordnung?

yoh. und minarette sollte man in ganz europa verbieten.

Kowosch
 
13.12.2009 20:56
?

Wieder eine Pauschalisierung, die zu verwenden dann okay scheint, wenn es ins eigene politische Konzept paßt, oder was soll Ihr Beitrag anderes sein?

Na, und mit sowas meinen Sie, irgendwo irgendwie weiter zu kommen? Ärmlich.

Sie können übrigens meinen Beiträge aufrufen: Ich bin gegen ein Verbot von Minaretten (aber für eines von religiösen Symbolen in staatlichen Einrichtungen).

Klaus aus Haus
11.12.2009 19:19
Produkte aus den jüdischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten als solche zu kennzeichnen


weil sie,menschenrechtspolitisch gesehen,nicht ganz koscher sind.

Fritz Wunderlich
11.12.2009 18:22

nordirische waren?

Alfred Jodelhuber
 
11.12.2009 16:19
Sehr vernünftige Idee

Bei den - sehr guten - Datteln, die ich leider gekauft habe steht "Herkunft: Israel" drauf. Eigentlich kommen sie aber aus einer Siedlung namens Netiv Hagdud. Ich möchte aber keine Fanatiker irgendeiner Sorte unterstützen. Auch keine im Standardforum.

khaleb
12.12.2009 18:14
wo gibts die Datteln ?

coldy
12.12.2009 01:16
lol ... die 125 Menschen dort stellen sicher


eine extreme Gefahr für die arabische Welt dar

Fetz Pepi
11.12.2009 16:02

das wäre viel dringender als die Iransanktionen, eine gravierende Verletzung der 4. Genfer Konvention die da zu sanktionieren wäre

Adam Markus
11.12.2009 15:50

Wie oft gehts auch hier in erster Linie ums Geld.
Israel hat mit Europa ein Freihandelsabkommen, Palästina jedoch nicht. Die Siedlungen gehören aber offiziell nicht zum isr. Staat, deren Produkte werden oft dennoch als Made in Israel gekennzeichnet. Der Handelsstreit darüber geht schon lange.

Davon abgesehen ist der Vorschlag natürlich als Boykott der Siedlungen zu betrachten die in Europa nicht gerade einen guten Ruf genießen. Wie jedoch auch in anderen Artikeln bereits diskuttiert wurde gibt es dort auch große Schwierigkeiten mit dem Arbeitsrecht, da die Produzenten nicht an die Isr. Arbeitsrechtsstandards gebunden sind. Das ist auch für isr. Arbeiter seit Jahren ein Grund zum Protest da dies für sie Lohndumping bedeutet.

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