Blitzbesuch

Guttenberg: "Afghanistan ist militärisch nicht zu gewinnen"

11. Dezember 2009 10:11

Deutscher Verteidigungsminister am Hindukusch eingetroffen - Will mit Soldaten über Luftangriff bei Kundus sprechen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Alfred Fux
12.12.2009 14:19
Na geh

krieg ist doch nicht dazu da, dass man ihn "gewinnt". krieg muss lange dauern. deshalb darf man den gegner auch nicht gleich platt machen. man muss oft daneben schiessen und darauf achten, dass die leute, die die produkte (munition) entwerten (abfeuern) möglichst wenig verluste haben. dann sind die muttis daheim nicht besorgt und die waffenproduktion kann weiterlaufen.
wer von euch denkt denn wirklich, dass die politiker so blöde sind und auf "frieden" aus sind, der sie um ihre schmiergelder bringen würde? also bitte. ein wenig mehr realismus wäre schon angebracht.

Mike Hansen
12.12.2009 10:01

Gutti sollte Obama anrufen und ihm sagen: "Alter, mach deinen Scheiß alleine."

Aufreger
12.12.2009 07:59
Dieser Gutenberg regt mich auf. Seit Jahr und Tag wird der Spruch "militärisch nicht zu gewinnen" geklopft, nur Konsequenzen gibt es halt nicht....

es werden weiterhin rollende Luftangriffe geflogen, der eine Einsatz durch die BW ist da gar nichts. Korrupte Afghanen dürfen weiter Gelder verteilen, man toleriert um der Sache willen diverse Warlords und die nachrichtendienstliche Aufklärung ist nach wie vor unter aller Kritik.

Das Afghanistan militärisch nicht zu gewinnen ist liegt auch daran das sich in Wahrheit keine *au für das Land interessiert, außer ein paar Steinzeitislamisten und vielleicht noch Pakistan.

Kottan's Erben
 
12.12.2009 06:06
Drama für Obama

Nach dem Outing Obamas in Oslo hat ihm der deutsche Verteidigungsminister mit seinem Statement klargemacht, was die Welt vom Größenwahn des Mr. President hält.

Recht so, Herr zu Guttenberg, ziehen Sie die deutschen Soldaten ab, bevor weiter gemetzelt wird und der deutsche Staat und die Menschen in Deutschland noch mehr Schuld auf sich laden.

lehrerlämpel
11.12.2009 19:31
die deutschen würden am liebsten die amerikaner die "drecksarbeit" alleine machen lassen

und dann wiederkommem, wenn es etwas zu verdienen gibt.

Ava Tar
12.12.2009 01:07
es ist ja auch amerikanische Drecksarbeit

Wer außer Bush wollte denn unbedingt in Afgh. einmarschieren ?

soseies
11.12.2009 22:43

die amis haben, ganz in addis tradition, einen angriffskrieg gegen afghanistan geführt, gegen ein land das sie nicht angegriffen hat...

dann haben sie die doofen eu länder (bis auf gb) mit ins land geholt, als sie merkten das sie nicht alleine klarkommen oder nicht als einzige als illegale angriffskrieger darstehen wollten...

drecksarbeit...die amis haben mit dieser drecksarbeit angefangen sollen sie sie auch alleine fertigbringen oder abziehen...

MCU
11.12.2009 21:33
Und im Schlepptau Österreich!

Österreichs Einsatz in Afganistan war oder ist nicht mal eine handvoll militärisches Personal. Dafür langweilen sie sich im Kosovo herum.

das ist fix
11.12.2009 19:26


Afghanistan ist ein "lost country", schon das Britische Empire hatte zu Zeiten des Kolonialismus wenig Glück, das kommunistische Rußland auch nicht, und jetzt die USA wiederum nicht.

Robert!
11.12.2009 19:20
"Die Bombardierung sei nicht militärisch angemessen gewesen, urteilte Guttenberg

Was wäre denn angemessen gewesen, in einem solchen Krieg?

Wieviel Tote wären denn ANGEMESSEN in Herrn Guttenbergs Denke?

h 90
12.12.2009 04:57

tote von denen die Oeffentlich nichts erfaehrt sind OK

Therimon
11.12.2009 19:01
... ach nee..!?

Also das mussten die Briten schon erkennen ... und die Sowjets ... aber die NATO war/ist natürlich klüger. Und hehrer in ihren Motivationen.

Reinhold Loecker
11.12.2009 18:52
Richtig erfaßt, Herr Guttenberg!

In Afghanistan kann man den Krieg mit militärischen Mitteln nicht mehr gewinnen! Dort hilft nur mehr beinharter Psychoterror: entweder ihr werdet brav und friedlich, oder wir schicken euch Angela Merkel! Wenn das nicht hilft dann weiß ich auch nicht!

MCU
11.12.2009 21:42
Wenn das nicht hilft und Dummheit ansteckend:

Einfach Reinhold Loecker schicken und alle Taliban rennen um ihre noch verbliebene Intelligenz.

3Kaesehoch
11.12.2009 18:31

Do it like Gorbachev!

Student der Magie
11.12.2009 17:23
schön, wenn man Fehler einsieht.

jetzt fehlen noch die entsprechenden Handlungen: Abzug der deutschen Truppen. Deutschlands Grenzen sind eben nicht am Hindukusch;)

Der Krieg gegen Afghanistan ist sowieso nicht zu gewinnen, weil die Afghanen aus verschiedensten Gründen, angefangen von der Kultur über die tatsächlich herrschenden Machgefüge und -Verhältnisse bis hin zur Religion und Mentalität nicht von der westlichen Kultur zerbombt, vereinnahmt und am Ende ausgebeutet werden wollen.

Manchmal braucht Entwicklung auch Zeit, Zeit, die man den Afghanen in den letzten Jahren genommen hat ( auch durch die Unterstützung der Taliban durch die USA zB), Zeit, die so notwendig wäre, damit sich die Afghanen ihr eigenes lebenswertes System schaffen können.
Opfer gibt es sowieso

isidor vom billa
11.12.2009 17:23
Das ist doch auch den USA klar!

Geht es nicht vielmehr um eine Art dauerhafte Instabilität? Gerade soviel Einfluss, um Ressourcen ausbeuten und/oder durch die Region transportieren zu können, und nur so wenig Stabilität, dass man uns nie aus der Angst vor dem Terror entlassen muss? Der "Surge" im Irak und die jetzige Truppenaufstockung sind so dimensioniert, dass man nie in "Gefahr" gerät, einem dieser Länder wirklich ernsthaft "demokratisch" helfen zu müssen (anders als eben nach WK II in EU)! Alles auf Kosten der einfachen Bevölkerung ...

Avicenna
 
11.12.2009 17:10
Verpatztes Endspiel

"Afghanistan ist militärisch nicht zu gewinnen", sagt ein CSU Minister. Ja, da schau her! Hätten wir das nicht früher haben können? Da fällt mir das Schlusswort von "Der Krieg des Charlie Wilson" ein: das Endspiel haben wir versaut! Sagte der Mann, der die Niederlage der Sowjets maßgeblich miteingefädelt hat. Millionen wurden in den Krieg gepumpt, Bildungs- und Gesundheitssystem, Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung waren dann nicht mehr so wichtig. Was ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass Menschen etwas zu Essen, med. Versorgung und Infrastruktur brauchen um seltener auf blöde Ideen zu kommen? Kriege führen kann jeder Depp (s.Irak), aber ein nachhaltiges tiefgreifendes Konzept ist offensichtlich wesentlich schwieriger.

Arbeit für die Zensur
11.12.2009 16:51
Das wird doch nicht

ein Politiker mit Hirn sein, schon eine Seltenheit.

urs debhilet
11.12.2009 18:08
Offernbar

versteht der Herr zu Guttenberg schon nach ein paar Wochen, was Tschortsch Kabljau Busch, der eloquente Tony und Ändschi nicht kapiert haben. Wirklich erfeulich.

W. B.
11.12.2009 16:26
"We were wrong, terribly wrong."

Robert McNamara, 93: Der US-Verteidigungsminister, den John F. Kennedy für einen der klügsten Köpfe der Zeit hielt, verwickelte die USA immer tiefer in den Vietnam-Krieg. Nach dem fluchtartigen Abzug der letzten Amerikaner 1975 wandelte sich der Hardliner zum Moralisten und bereute seine skrupellose Kriegspolitik: "We were wrong, terribly wrong."

*esofan*
11.12.2009 16:05
danke guttenberg

endlich mal einer der sinnvolles sagt. wär ja auch noch schöner wenn hunderttausende soldaten den kopf hinhalten müssen weil der bush fürchtet dass die wahrheit herauskommt und dass er gelyncht wird.

Lichtfreak
11.12.2009 16:01
Sagts, vergissts

und macht dann gegen den Iran mit?

caranx
11.12.2009 16:46
Hoffentlich

Ava Tar
11.12.2009 15:54
Ist er nicht lieb ?

Er begleitet Oberst Klein zum Gerichtstermin in Kabul

Na die gar nicht korrupte Regierung Karzai wird bei Dutzende getöteten Zivilisten doch sicher einen Auslieferungsantrag gestellt haben ?

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