Johnny Hallyday aus künstlichem Koma erwacht

11. Dezember 2009, 22:52
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66-Jähriger war wegen Schmerzen vom Flughafen Los Angeles ins Krankenhaus geflogen werden

Paris - Der französische Starrocker Johnny Hallyday ist nach einer Operation, bei der er in ein künstliches Koma versetzt wurde, wieder wohlbehalten aufgewacht. Sein Zustand sei stabil, sagte sein Sprecher am Donnerstag. Hallyday war nach einem Flug in die USA dort ins Krankenhaus gebracht und wegen einer Entzündung behandelt worden, die er sich in Folge einer Bandscheiben-Operation zugezogen hatte.

Das künstliche Koma sei nötig gewesen, um dem Sänger "Schmerzen und Komplikationen zu ersparen", berichtete der französische Sender RTL. Wie der Sender weiter unter Berufung auf seinen Produzenten Jean-Claude Camus berichtete, ist der Sänger bei Bewusstsein und erkannte seine Frau Laeticia.

Der 66-Jährige war nach Angaben aus seinem Umfeld am 1. Dezember nur vier Tage nach seiner Bandscheiben-OP gegen den Rat seiner Ärzte nach Los Angeles geflogen. Während des Fluges klagte er demnach über Rückschmerzen, in Los Angeles verließ er den Flughafen in einem Rollstuhl. Sein Sprecher sagte, die Ärzte in Los Angeles hätten Verletzungen gefunden, die von der Bandscheiben-OP kämen. Deswegen hätte er ein zweites Mal operiert werden müssen.

Der Sänger war in diesem Jahr bereits zweimal wegen Darmkrebs operiert worden. Im August kam er nach einem Sturz auf einer Yacht ins Krankenhaus. Hallyday, in seiner Heimat ein Superstar, ist derzeit auf Abschiedstour. Die "Tour 66" will er Anfang Jänner fortsetzen.(APA)

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