Unterwasser-Roboter durchquerte den Atlantik

10. Dezember 2009 12:38

Von den Daten erhoffen sich ForscherInnen Erkenntnisse über den Klimawandel

Madrid - Ein Unterwasser-Roboter hat erfolgreich den Atlantik zwischen den USA und Spanien durchquert. Der einem Torpedo ähnelnde "Scarlet Knight" brauchte für die 7.400 Kilometer lange Strecke 225 Tage, teilte die spanische Regierung mit. Angetrieben wurde der gelbe Roboter von einer Batterie und der Meeresströmung. Bei seiner Reise sammelte "Scarlet Knight" in bis zu 200 Metern Tiefe Daten über Wassertemperatur, Ozeanströmungen und den Salzgehalt des Atlantiks. Die Daten leitete der Roboter regelmäßig per Satellit weiter. ForscherInnen erhoffen sich davon Erkenntnisse über den Klimawandel.

"Scarlet Knight" wurde bereits vergangenen Freitag in der nordwestspanischen Stadt Baiona an Land gebracht. In der Küstenstadt in Galizien war 1493 der Entdecker Christoph Kolumbus nach seiner Rückkehr aus Amerika gelandet. Der spanische Verkehrsminister Jose Blanco übergab den Forschungsroboter nun bei einer Zeremonie in der Stadt an den Wissenschaftsbeauftragten des Weißen Hauses, Jerry Miller. "Scarlet Knight" soll nämlich im Smithsonian Museum in Washington ausgestellt werden. (APA)

NotUsed
10.12.2009 23:23

und der roboter sprach "klimawandel abgesagt"
daraufhin spielte man ihm verfälschte daten ein, und er sagte "klimawandel, nein danke"
daraufhin löschte man bei ihm jegliche daten, außer die phrase "klimawandel"
schließlich schwieg der roboter.

JosyH1
11.12.2009 18:19
Is dir fad?

NotUsed
13.12.2009 15:19

bissl

larkmiller
10.12.2009 21:15
Was heisst das?

Ein Forschungstorpedo taucht zum ersten Mal in 200m Wassertiefe durch den Atlantik.
Also hat man zum ersten Mal auch Daten dieser Art zur Verfuegung.

Und dann kommt mein Generallieblingssatz:
"ForscherInnen erhoffen sich davon Erkenntnisse über den Klimawandel".

Was nun? Gibt es schon ueber einen laengeren Zeitraum Daten dieser Art?
Oder werden diese neugewonnenen Daten in eine ausgetrunkene Kaffeetasse geschuettet und dann daraus gelesen?

Lieber Standard:
Ich bin ueberzeugt, dass die Forscher mit diesem Datenwust gluecklich sind.
Aber ich bin mir auch sicher, dass kein ernstzunehmender Ozeanologe, Klimaforscher oder sonstiger Wissenschafter gleich mit Klimaveraenderungsmodellen kommt.

Blubert
11.12.2009 09:30
Re:..kein ernstzunehmender usw gleich mit Klimaveraenderungsmodellen

Im Teil "Diskussion" der zum Roboter gehörenden Diplomarbeit steht aber ganz deutlich: "Gerade der Klimawandel zeigt die Notwendigkeit weiterer Forschung, in die sich die vorliegende Arbeit als weiterer Baustein einbettet ..."

Pi der Grieche
11.12.2009 10:54
mit anderen Worten:

ohne Aussicht auf Klimawandel keine Finanzierung.
Dass es einen Klimawandel gibt ist ja wohl inzwischen klar, dank Auswertung der bisher gesammelten Daten. Nun werden Indizien gesucht, um den Verursacher zu finden.
Immerhin könnte sich zeigen, dass der Mensch nur marginalen Einfluß auf das Weltklima hat.
Erst hier spalten sich die Expertenmeinungen.

(Warum war es im Mittelalter so kalt, obwohl es laufend Hexenverbrennungen gab?)

hansi goldach
 
14.12.2009 13:38

das kapitel "hexenverbrennung" sollte nicht für
"humor" stehen.

TomSim67
11.12.2009 12:55

Im Mittelalter gab's nicht "laufend" Hexenberbrennungen, sondern Einzelfälle. Die "Hexen"-Verfolgungen erfolgten in Europa zw. 1450 und 1750. Zwischen 1550 und 1650 war es besonders schlimm.

Pi der Grieche
11.12.2009 16:21

Sie scheinen mich nicht verstanden zu haben. Gerade weil die gelegentliche Hexenverbrennung nicht so häufig stattfand, kann man nicht davon ausgehen, dass sie eine Klimaveränderung bewirken könnte, genauso wenig wie es die heutige Menschheit mit ihrem CO2-Ausstoß vermag.

Die Ironie im eingeklammerten Satz war doch wohl mehr als offensichtlich.

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