Trotz Baustopps

Israel plant Millionen-Investitionen in Siedlungen

10. Dezember 2009 12:48
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Foto: epa/jim hollander
«Bild 1 von 7»

Ungeachtet der zehnmonatigen Aussetzung des Siedlungsbaus im besetzten Westjordanland will Israel umgerechnet 19 Millionen Euro in die jüdischen Siedlungen auf palästinensischem Gebiet investieren. Wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Donnerstag in Jerusalem mitteilte, ist die Summe vor allem für die Verbesserung des Schulsystems und die Erneuerung der Infrastruktur gedacht. Außerdem sollen mit dem Geld Mietbeihilfen gezahlt werden.

Regierungssprecher Mark Regev sagte, die geplanten Investitionen hätten nichts mit der beschlossenen vorübergehenden Aussetzung der Siedlungsaktivitäten zu tun. Die jüdischen Siedlungen stehen auf einer Liste von Gebieten, denen der Staat bei Subventionen Vorrang einräumt. Die von Netanyahu erstellte Liste soll am Sonntag vom Kabinett verabschiedet werden.

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Posting 1 bis 25 von 37
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dekorhippe
11.12.2009 12:24
naja

investitionen sind ja nicht per se schlecht ...

man könnte damit ja auch räder an die häuser montieren ...

King David
11.12.2009 10:38
Es wird immer klarer,

eine Zwei-Staatenlösung wird immer unwahrscheinlicher und wird es mit Sicherheit nicht mehr geben und das WJL auf ewig eine besetzte Zone bleiben.

Das Problem dabei ist die EU. Sie hätte es in der Hand mit Wirtschaftssanktionen ein Umdenken der Israelis zu bewirken.

Makronaut
11.12.2009 16:36

sie sollten mal den text zu bild 3 lesen.

nur die bilder anschauen führt nämlich zu fehlschlüssen.

King David
12.12.2009 14:34

Ja und was wollen Sie damit sagen?

coldy
10.12.2009 22:16
ich wollte auch meinen senf dazu geben,

aber der war wohl nicht antiisraelisch genug, um veröffentlicht zu werden.

drKannibalFekter
 
10.12.2009 22:08
Wer investiert Millionen in ein Projekt um es dann aufzugeben?

Na eben! Wenn Israel investiert will es auch nicht hergeben!

NONE
10.12.2009 18:59

Die Medien sollten endlich einmal erkennen das man die Öffentlichkeit nicht beständig täuschen kann. Schon seit Jahren spricht das ganze eine eindeutige Sprache der Apartheid, mit der Mauer und dem Erschiessen von Personen noch viel klarer, als Erinnerung an eine modernere DDR (oder USA, wie immer man es sehen mag) - es sind auf alle Fälle keine "Siedlungen", das sind Bunker die neues Gebiet erschliessen sollen, besiedelt durch pseudo-religiöse Fanatiker die Unterstützung durch eine schlagkräftige Armee besitzen und ihre Gebiete beständig erweitern.

Nicht umsonst hat Israel einen Boom in seiner Militärindustrie erfahren. Solange man Israel nicht zwingt zu verhandeln wird hier nichts besser.

Reddogg
 
11.12.2009 06:56

Das Problem ist im Grunde das westl. double standard. Denn genau solche Siedlungen dürfte es eigentlich gar nicht geben, nach den GK. Aber wen schert es schon. Gleiches Problem jetzt auch der Angriff der deutschen Soldaten in Kundus, klares missachten der GK um Zivilschutz. Glaubt auch nur einer daran dass irgendwer vor Den Haag zitiert wird? Selbiges gilt auch die pal. mil. Gruppen und Israel's Armee im letzten Gaza-Krieg. Glaubt auch nur einer dass wer von den mil. Gruppen oder ein Verantwortlicher der isr. Armee vor Den Haag muss? No way.

Jack Frost.
10.12.2009 15:47

Die Begriffe Siedlungen und Siedler sind meiner Meinung nach verhamlosend und sollen nach friedlicher Idylle klingen. Diese Siedlungen sind in Wirklichkeit jedoch getarnte Militärvorposten. Sie gleichen Militärfestungen, die Siedler laufen in den Gebieten , welche sie besetzen, offen mit Waffen herum, Geduldet und Unterstützt von den israelischen Streitkräften. Alle so genannten Siedlungen sind auf besetztem Gebiet errichtet, was gegen internationales Recht verstößt.

m+m
10.12.2009 18:33

da sie nicht zur offiziellen armee oder polizei gehören sind sie besten falls paramiltär

Reddogg
 
11.12.2009 06:57

Man könnte es aber auch "menschl. Schutzschilde" nennen, aber nein diese Begriffswahl ist unwiderruflich für die Palästinenser vorenthalten eben so wie Terrorist, Unmenschlichkeit und andere Begriffe...

gilad_1264
13.12.2009 18:46
diese Begriffswahl ist unwiderruflich für die Palästinenser vorenthalten

stimmt, diese vorgehensweise hat ja die hamas in gaza für sich gepachtet... die siedler sind imgegensatz zu der paläst. zivilbevölkerung freiwillig in den "siedlungen" während man in gaza wie zu besten ddr-zeiten vom regime "gefangengehalten" wird.

Reddogg
 
13.12.2009 21:42

Also können die Palästinenser nicht aufgrund der Grenzschließungen durch die isr und ägyp. Grenzbeamten ausreisen sondern aufgrund der Hamas?
Fehlt eigentlich nur noch dass Sie die verletzten durch isr. Kampfschiffe/Grenzschützen et.c ebenfalls als Opfer der Hamas anrechnen.
Sie haben nicht allzuviel Kenntnis in diesem Konflikt oder?

DAS SCHLAGLOCH UND SEIN KIND
10.12.2009 15:26

also ich finde israel ist auf den richtigen weg sich selber wiedermal ein bein zu stellen,auf der andere seite finde ich die haltung der Rechtsradikalle menschenfeindliche regierung in Jerusalem durch aus aus der sicht der Israelis richtig,den genau daswegen haben die Israelis dieser regierung gewählt.

NONE
10.12.2009 19:01

Was soll dieser Kommentar? Die jetzige Regierung ist ehrlicher als die vorige - keiner braucht sich mehr täuschen lassen.

Es ist eine ultranationalistische Regierung die gar keine Möglichkeit hat Frieden zu schaffen. Würde sie wirklich versuchen Frieden zu schaffen, wäre sie sofort weg von der Macht.

Israel hat gar keine andere Möglichkeit mehr, und mit einer "linken" Regierung gilt genau das selbe - nur müsste diese mehr lügen, und würde DENNOCH nichts verändern. Es ist in letzter Konsequenz völlig egal welche "Regierung" Israel regiert.

wieso auch nicht
10.12.2009 14:03

Wenn in Judäa und Samarien keine Juden mehr wohnen dürfen, dann sollten im Gegenzug alle Araber aus Israel vertrieben werden.

Was die "Friedensfreunde" wollen, ist ein "judenfreies Palästina".

Reddogg
 
11.12.2009 07:03

Juden sind sehr wohl willkommen und wenige Leben auch noch in den paläst. Gebieten.
Was niemand da will ist dass diese vornehmlich jüd. Siedler 1. auf Gebiet siedlen welches als israelisch deklariert sind 2. das die jüd. Siedler paläst. Gebiet einfach einverbleiben, ohne Respekt der dortigen Bevölkerung (Besetzung von paläst. Gebäuden/Felder und der Vertreibung jener Bevölkerung) 3. dass diese jüd. Siedler fast vollkommen rechtslos gegen Palästinenser vorgehen dürfen, da gerade einmal ca.10% der Taten überhaupt überprüft werden 4. möchten diese isr. Siedler zwar dort wohnen aber nie in eine paläst. Gesellschaft sich integrieren. Was nicht die Assimilation heißt. Denn früher galten als Palästinenser alle im Gebiet lebenden, auch Juden...

Ahner von Bösem
 
10.12.2009 17:09
Wenden sie sich an die alten Römer

die haben die Welt ihrer Begrifflichkeiten beendet.

ja aber
10.12.2009 17:03
darum duerfen die vertriebenen palaestinenser nicht nach israel zurueck

damit keine "palestinaensisches" israel gibt.

Die Blume aus dem Gemeindebau
10.12.2009 16:11
Letzteres ist bereits erfolgt.

knievel
10.12.2009 13:52

wer siedelt dort eigentlich hin?
haben die so ein exlposives bevölkerungswachstum?

Fisch^^Fisch
10.12.2009 15:00

A) Religiöse Fundis die meinen Gott hätte sie persönlich dort hinbestellt.
B) Arme Leute, vor allem aus der ehemaligen UdSSR, da Grundstücks- und Mietpreise in den Siedlungen erheblich billier sind als in Israel.

Polit-Paparazzo
10.12.2009 21:32

Es sind hauptsächlich amerikanische Immigranten, die dort wohnen. Die russischen Juden wohnen hauptsächlich in russischen Vierteln im Einzugsgebiet von Tel Aviv.

GüPa
11.12.2009 09:00
Siedler aus USA

....Pocher die es in den
USA nicht geschafft haben.....die endlich einmal
obenauf sein und jemand unterdrücken wollen....
genau so führen sie sich auch auf ........und halten
damit nicht nur den ganzen Mittleren Osten als
Geiseln.....

Makronaut
11.12.2009 16:35

...rauchen sie verbotene substanzen?

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