US-Flughafen-Sicherheitsmethoden im Internet

9. Dezember 2009, 16:40
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Umgang mit Diplomaten, Angehörigen des Geheimdienstes CIA und Polizisten

Aufruhr in Washington: Die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) hat versehentlich Sicherheitsprozeduren auf Flughäfen im Internet preisgegeben. Dazu gehören einige bisher streng geheime Bestimmungen für den Umgang mit Diplomaten, Angehörigen des Geheimdienstes CIA und Polizisten, wie US-Sender am Mittwoch berichteten.

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Die TSA spielte demnach zwar den Vorfall herunter und nannte das versehentlich veröffentlichte Papier "veraltet". Es sei auch nie in die Praxis umgesetzt worden. Mehrere Senatoren forderten aber postwendend eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. Die Republikanerin Susan Collins etwa nannte die Preisgabe der Informationen schockierend und fahrlässig. "Dieses Handbuch liefert einen Fahrplan für jene, die uns gern Leid zufügen würden", sagte sie mit Blick auf Terroristen.

Anweisungen für die Überprüfung von bestimmten Reisenden

Das Papier ist dem Sender CNN zufolge 93 Seiten lang und gibt Anweisungen für die Überprüfung von bestimmten Reisenden auf Flughäfen. In dem Dokument werden Methoden detailliert geschildert und auch die Grenzen der Wirksamkeit von Durchleuchtungsmaschinen aufgezeigt. Außerdem wurden als Beispiele CIA- und Polizei-Berufsausweise abgebildet, was Terroristen nach Einschätzung von Experten das Fälschen erleichtern könnte.

Das Dokument wurde auf eine Webseite mit Informationen für Vertragspartner der Regierung gestellt. Die TSA schwärzte dabei als besonders "sicherheitsempfindlich" eingestufte Passagen, aber so unzulänglich, dass sie von Insidern lesbar gemacht werden konnten. (APA/dpa)

 

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