Telekom vertagt Festnetz-Handy-Fusion bis Februar

9. Dezember 2009, 16:07
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Umsatz soll 2010 auf 4,7 Mrd. Euro zurückgehen

Die Telekom Austria Gruppe hat in ihrer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch keine Vorentscheidung über eine mögliche Fusion ihrer Festnetz- und Mobilfunk-Sparte in Österreich getroffen. Die Prüfung werde fortgesetzt und der Vorstand werde die Ergebnisse mit dem Aufsichtsrat im 1. Quartal 2010 erörtern, teilte die TA mit. Wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war, dürfte die Vollfusion von Festnetz und Mobilfunk nach der heutigen AR-Sitzung wahrscheinlicher geworden sein. Die nächste Sitzung des Aufsichtsrates wird voraussichtlich am 23. Februar stattfinden.

Budget für 2010 genehmigt

Der Aufsichtsrat hat in der heutigen Sitzung das Budget für 2010 genehmigt. Das Unternehmen hat darüber hinaus seine Absicht bekräftigt, Dividenden in der Höhe von 65 Prozent des Jahresüberschusses, zumindest aber 0,75 Euro je Aktie bis 2012 auszuschütten. Für 2010 wird ein weiterer Umsatzrückgang auf 4,7 Mrd. Euro erwartet. Die Telekom-Aktie ist bis 16.30 Uhr um 10,84 Prozent auf 10,20 Euro eingebrochen. (APA)

 

  • Die TA erwägt Festnetz-Handy-Fusion
    foto: telekom austria

    Die TA erwägt Festnetz-Handy-Fusion

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