Ahmadinejad gibt sich gesprächsbereit

9. Dezember 2009, 14:17
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Iranischer Präsident sei an einer weiteren Eskalation des Konflikts nicht interessiert

Teheran - Im Atomstreit mit dem Westen hat Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad erneut Gesprächsbereitschaft erklärt. Sein Regime sei an einer weiteren Eskalation des Konflikts nicht interessiert und "zu weiteren Gesprächen über globale Probleme bereit", zitierte das staatliche Fernsehen auf seiner Internetseite den Präsidenten nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Teheran. Der Iran meine es aber mit seiner Ankündigung ernst, zehn weitere Anlagen zur Urananreicherung zu errichten, sagte Ahmadinejad.

Teheran will Urananreicherung nicht aus der Hand geben

Die fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats und Deutschland hatten Teheran angeboten, in Russland und Frankreich Uran für einen Forschungsreaktor hoch anreichern zu lassen. Der Iran befürchtet, die Weltmächte könnten die Rücklieferung des Materials, das auch zum Bau einer Atombombe dienen könnte, verweigern, und will das Material nicht aus der Hand geben. Der Westen hat eine Verschärfung der UNO-Sanktionen angekündigt, wenn der Iran weiter nicht auf das Angebot zur Urananreicherung im Ausland reagiert. (APA)

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