Suzuki - Inbegriff für Webstühle und Autos

9. Dezember 2009, 13:30
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Der japanische Autobauer startete seine Karriere im Handwerk

Stichwort -  Suzuki stellte Webstühle her
Seit 1920 an der Börse
Volkswagen steigt mit knapp 20 Prozent bei Suzuki ein. Es folgen einige Daten zu dem japanischen Hersteller von Autos, Motorrädern, Außenbordmotoren und Booten.

Geschichte

  • 1909 gründet Michio Suzuki in Hamamatsu eine Firma zur Herstellung von Webstühlen
  • 1920 Börsengang
  • 1952 stellt Suzuki sein erstes Motorrad vor, 1955 mit dem Suzulight seinen ersten Kleinwagen
  • 1980 startet Suzuki den Verkauf von Autos in Deutschland
  • 2000 schließen General Motors (GM) und Suzuki eine strategische Partnerschaft. GM erhöht seinen Anteil an den Japanern von zehn auf 20 Prozent
  • 2006 reduziert GM seinen Anteil auf drei Prozent2008 verkauft die ins Trudeln geratene Opel-Mutter GM die restlichen Anteile für 232 Mio. Dollar (157 Mio. Euro)

Konzerndaten

  • Marktkapitalisierung: 13,88 Mrd. Dollar
  • Geschäftsbereiche: Autos, Motorräder, Marine
  • Mitarbeiter: 50.613
  • Fabriken in 23 Ländern
  • viertgrößter Autobauer Japans
  • Nummer Neun weltweit
  • nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Kleinwagen
  • Auto-Produktion: 2,6 Millionen Stück
  • Motorrad-Produktion: 3,3 Millionen Stück
  • Auto-Absatz im Geschäftsjahr 2008/2009: 2,3 Millionen
  • Nettoumsatz 2008/2009: 34,95 Mrd. Dollar
  • Größte Absatzmärkte: Indien (34 Prozent), Japan (29 Prozent). Europa trägt 14 Prozent zum Absatz bei.
  • Operativer Gewinn in zweiten Quartal (Juli bis September): 188 Mio. Euro (-7,1 Prozent)
  • Umsatz im zweiten Quartal: 4,5 Mrd. Euro (-25 Prozent)
  • Prognose vom 2. November für Geschäftsjahr 2009/2010 (bis Ende März 2010): Nettogewinn 300 Mio. Euro.  (APA/Reuters)
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