Chinesischer Minister mehrfach am Zutritt zu Kongresszentrum gehindert

9. Dezember 2009, 13:11
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Sicherheitsleute behielten sogar Ausweise ein - UN-Klimasekretär Yvo de Boer spricht von "enormer Herausforderung" bei Sicherheitsvorkehrungen

Kopenhagen - Die strengen Einlasskontrollen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen haben zu heftigen Verstimmungen in der chinesischen Delegation geführt. Ein chinesischer Minister wurde gleich mehrfach von den Sicherheitsleuten am Eingang des Kongresszentrums zurückgewiesen. Der chinesische Delegationsleiter Su Wei wollte den Namen des Betroffenen am Mittwoch zwar nicht nennen, offenbar handelte es sich aber um den Klima-Sonderbeauftragten des chinesischen Außenministeriums, Yu Qingtai.

Teilnehmerausweise einkassiert

Obwohl der Minister gleich zwei Teilnehmerausweise vorgelegt habe, sei er dreimal abgewiesen worden, kritisierte Delegationsleiter Su. Schließlich seien seine Ausweise sogar einkassiert worden. UN-Klimasekretär Yvo de Boer versicherte, dass sich so etwas nicht wiederholen werde. Zugleich verwies er aber auf die "enorme Herausforderung" bei den Sicherheitsvorkehrungen.

In der dänischen Hauptstadt wird seit Montag über ein neues globales Abkommen zum Schutz des Weltklimas verhandelt. Die Organisatoren haben rund 34.000 Akkreditierungen erteilt, obwohl das Tagungszentrum nur für 15.000 Besucher zugelassen ist. Vor allem in der kommenden Woche könnte es eng werden, wenn auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs an der Konferenz teilnehmen. (APA)

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    Die Herausforderung bei den Sicherheitsvorkehrungen in Kopenhagen seien enorm, meint  UN-Klimasekretär Yvo de Boer.

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