Görgl hofft auf schnelles Comeback

12. Dezember 2009, 13:05
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Steirer will in Gröden wieder dabei sein - Handwurzelbruch mit zweiter Platte stabilisiert

Wien/Innsbruck - Stephan Görgl hofft nach einer Operation seines Trümmerbruchs samt Luxation in der rechten Handwurzel auf ein frühes Comeback schon im Super-G am Freitag im Grödnertal. Der 31-Jährige unterzog sich am Freitag an der Innsbrucker Uni-Klinik bei Dr. Markus Gabl einem zweieinhalbstündigen Eingriff, bei dem die Hand durch Einsetzen einer zweiten Platte stabilisiert wurde. Der Steirer hatte sich die Verletzung im Riesentorlauf in Beaver Creek zugezogen und sich nach Anwendung sanfter Therapieformen doch für eine Operation entschieden.

"Es hat schon ein guter Heilungsprozess eingesetzt, früher zu operieren, wäre wegen der Schwellung nicht sinnvoll gewesen", sagte Görgl, der das Spital am Sonntag verlassen wird. Mit einer bereits zuvor angepassten Spezialschiene möchte der Kapfenberger auf der Saslong-Piste antreten und die Qualifikationschance für die Winterspiele in Vancouver wahrnehmen. "Meine Ärzte halten das nicht für völlig ausgeschlossen. Ich möchte nichts unversucht lassen, um in Gröden starten zu können." Dort war Görgl im Vorjahr Sechster gewesen. (APA)

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