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Festival Nox Illuminata

11. Dezember 2009, 14:21
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Barock trifft Neue Musik beim Festival "Nox Illuminata", das vom 6. bis 12. Dezember im Festspielhaus St. Pölten stattfindet

Die Nachte leuchten in den Klangfarben Alter und Neuer Musik: Vom Festspielhaus werden Kompositionen aus aufregender Vergangenheit und Musizierformen aus der nicht weniger aufregenden Gegenwart in die Stadt St. Pölten an historische Orte wie das Kirchenmusikkonservatorium und in lebendige Begegnungsstatten wie die Fachhochschule getragen. Ann Allen ist als Musikerin auf das Spiel mit alten Instrumenten wie Schalmei, Pommer und Barock Oboe spezialisiert und stellt als Tänzerin und Choreografin historische Tänze in ein heutiges Umfeld.

Sie bringt ihr Festival "Nox Illuminata", in Basel gegründet, nun in die niederösterreichische Landeshauptstadt. Early Music Fusion mit Herz ist Ann Allens Leitgedanke: Jazz trifft Henry Purcell, Minimal Music geht in Gregorianischen Chorälen auf, über mittelalterliche Monodien wird improvisiert, Originalinstrumente eines dunklen Zeitalters werden ausgegraben und mit modernen High-tech-special-effects kombiniert, DJs mixen Sounds von Vivaldi bis zu türkischem Pop, Visuals flimmern über barocken Rhythmen im Kerzenlicht. Eine Woche lang wird in St. Polten getanzt, gesungen, musiziert und dramatisiert, in verschiedenen Ausdrucksformen, um die Geschichten hinter den Klangen, Bildern und Bewegungen zu erzahlen.

Vivaldi Lounge

Vivaldis Jahreszeiten wie man sie noch nie gehört hat! Im Anschluss an Astor Piazzolas Version der "Four Seasons" im Tonkünstler-Weihnachtskonzert startet Nox Illuminata mit einer Lounge der besonderen Art: Spannung und Entspannung ist im Café Publik angesagt, wenn DJ Com Moustache diese virtuose Geigenmusik mit Vinyls, türkischen Pops und neuesten D&B Versionen mischt.

Minimal Monday - Vier Konzerte an einem Abend

Nach einem harten Arbeitstag entspannen mit "minimal grooves" von Benjamin Brodbeck, Tamar Halperin und Nik Bärtsch: Der vierteilige Abend beginnt mit einer säkularen Vesper für Gregorianischen Choral und das neue Schlaginstrument Hang und gleitet langsam in "minimal swing" mit Kompositionen für Marimba von Benjamin Brodbeck. Im Anschluss baut Tamar Halperin Brücken zwischen Präludien von J. S. Bach und "minimal music". Abgerundet wird der Abend mit einer Soloperformance von Nick Bärtsch, König des "minimal grooves".

Venezianische Verehrung

Eine moderne Hommage an die mehrchörige Marienverehrung aus dem 17. Jahrhundert, die von den Balkonen von San Marco aus in ganz Venedig erklang. Der zu dieser Zeit noch neue stile recitativo bot sich parallel dazu geradezu an, Maria im Hohelied Salomos als personifizierte Geliebte zu preisen. An diesem Abend werden die epischen Motetten von den gläsernen Galerien der Fachhochschule erklingen, die wegen ihrer zeitgenössischen Bauweise schon an sich eine Hommage an San Marco des 17. Jahrhundert darstellt. Gleichzeitig werden Musiker des Ensembles Savadi die irdischen Freuden und erotischen Bilder von Salomos Lied mit den Besuchern teilen, während sie zu Visuals durch das Auditorium streifen.

Didos Tränen, Burlesque Baroque und mediva:pure

Ein speziell zusammengestellter Abend, der der Musik von gebrochenen Frauenherzen in 800 Jahren nachspürt: von den Liedern der Troubadoure bis zu Klassikern von Billie Holiday gemischt mit Dichtung von Ingeborg Bachmann, barockem Tanz und natürlich der berühmten Klage der Dido aus Henry Purcells "Dido and Aeneas". Musik, Tanz, Theater und Film verschmelzen zu einer zeitlosen Geschichte.

Die erotischen Liebeslieder Henry Purcells werden aufgelöst und von der unnachahmbaren Stefanie Grubenmann und ihrer Band mit Jazz, Improvisation und physischen Ausbrüchen aller Art wieder zusammen gefügt, um das Publikum mit wedelnden Fächern und blitzenden Netzstrümpfen in Stimmung zu bringen. Bei mediva:pure läuft mittelalterliche Musik aus England zur Feier des Advents und des Besuches des Erzengels Gabriel bei der Jungfrau Maria. Aufgeführt auf Originalinstrumenten von einigen der wichtigsten Mittelalterspezialisten Europas, wird die Atmosphäre dieses Festes mit klanglichen und visuellen Effekten noch intensiviert.

Festa Italiana: L'Arpeggiata & mediva:plugged

Zum Abschluss des Festivals lädt das Festspielhaus zu einem großen Italienischen Fest mit guter Musik und viel Tanz. Der Abend beginnt mit dem international berühmten Ensemble L'Arpeggiata, das mit seinem Programm "All' Improvviso" und den special guests Gianluigi Trovesi und Anna Dego Energie und Leidenschaft versprüht. Im Anschluss ist die Tanzfläche für alle geöffnet. Im Rahmen der "Langen Nacht der Alten Musik" kann gleichsam zum Groove der mittelalterlichen Hits, die von und für mediva:plugged remixed und aufpoliert wurden, getanzt werden.

Programm-Details: 

Vivaldi Lounge
So 6. Dezember 20 Uhr, Café Publik (im Anschluss an das Weihnachtskonzert im Großen Saal)
freier Eintritt

mit Ann Allen Barockoboe, Etienne Abelin Violine, Benjamin Brodbeck DJ,
Tamar Halperin Cembalo
Programm DJs mit Live-Musik

Minimal Monday
Mo 7. Dezember 17 Uhr, Kirchenmusikkonservatorium, Foyer

Vier Konzerte an einem Abend
Choralschola St. Pölten, Otto Kargl Musikalische Leitung
mit Benjamin Brodbeck Marimba und Hang, Tamar Halperin Cembalo, Nik Bärtsch Klavier.
Programm Minimal Music vom Mittelalter bis heute

Venezianische Verehrung
Di 8. Dezember 19.30 Uhr, Fachhochschule St. Pölten, Foyer

Larynx Kammerchor
Ensemble Savadi: Ulrike Hofbauer, Kristine Jaunalksne Sopran, Marie Bournisien Harfe
Ann Allen Inszenierung
Programm Musik aus und rund um Venedig

Didos Tränen
Mi 9. Dezember 19.30 Uhr, Hinterbühne

mit Marie Bournisien Harfe, Tamar Halperin Klavier, Ulrike Hofbauer Sopran, Kristine Jaunalksne Sopran, Natalie Bräker Tanz, Sarah-Maria Burgin Schauspiel.
Ann Allen Regie
Programm Musik, Tanz, Theater und Film

Burlesque Baroque
Do 10. Dezember 19.30 Uhr, Hinterbühne

mit Tamar Halperin Cembalo, Jaro Milko E-Gitarre, Martin Wyss Kontrabass, George Ricci Saxofon, Benjamin Brodbeck Perkussion.
Konzept und Leitung Ann Allen
Programm Barock trifft Jazz

mediva:pure
Fr 11. Dezember 19.30 Uhr, Hinterbühne

mit Ann Allen Schalmei und Blockflöten, Michelangelo Rinaldi Schalmei, Tobie Miller Blockflöten und Drehleiher, Baptiste Romain Fidel und Dudelsack,
Benjamin Brodbeck Perkussion, Ulrike Hofbauer Sopran
Programm Mittelalter in England

Ensemble L'Arpeggiata
Lucilla Galeazzi Gesang, Theorbe und Barockharfe, Marcello Vitale Barockgitarre (chitarra battente), Elisabeth Seitz Psalterion, Doron Sherwin Zink, Boris Schmidt Kontrabass, David Mayoral Perkussion, Anna Dego Tanz.
Christina Pluhar Musikalische Leitung, Theorbe und Barockharfe

mediva:plugged
Sa 12. Dezember 19.30 Uhr, Hinterbühne

mit Michelangelo Rinaldi Akkordeon, Tobie Miller Drehleier, Baptiste Romain Fidel und Dudelsack, Benjamin Brodbeck, Michi Stulz Perkussion, Jaro Milko E-Gitarre, Martin Wyss Kontrabass,
Ann Allen Schalmei und Leitung
Programm Doppelkonzert mit Party
Im Anschluss an "mediva:plugged" Party "Lange Nacht der Alten Musik", Hinterbühne

  • Zum Abschluss des Festivals lädt das Festspielhaus am 12. Dezember zu einem großen italienischen Fest mit dem Ensemble L'Arpeggiata.
    foto: festspielhaus st.pölten

    Zum Abschluss des Festivals lädt das Festspielhaus am 12. Dezember zu einem großen italienischen Fest mit dem Ensemble L'Arpeggiata.

  • Der Pianist, Komponist und Produzent Nick Bärtsch lässt sich von der Kombination von Musik und Bewegung beeinflussen, speziell von den Körpertechniken Aikido, Feldenkrais, Gyrotonic.
    foto: festspielhaus st.pölten

    Der Pianist, Komponist und Produzent Nick Bärtsch lässt sich von der Kombination von Musik und Bewegung beeinflussen, speziell von den Körpertechniken Aikido, Feldenkrais, Gyrotonic.

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