Neun Meter hohe Wellen

9. Dezember 2009, 09:32
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Erstmals seit fünf Jahren gibt es wieder ausreichend hohe Wellen für den berühmtesten Surf-Wettbewerb

Honolulu - Auf der Hawaii-Insel Oahu war der Wellengang erstmals seit fünf Jahren wieder so hoch, dass die Surfer zum traditionellen Quiksilver-Wettbewerb antreten konnten. Und wie immer kamen mehrere tausend Schaulustige.

Der Wettbewerb findet nur statt, wenn die Wellen in der Waimea-Bucht mindestens sechs Meter erreichen. Seit dem Start im Jahr 1984 ist es jetzt das achte Mal, dass diese Bedingung erfüllt ist. Unter den 28 Teilnehmern waren professionelle Surfer wie der neunfache Weltmeister Kelly Slater aus Florida und Lokalmatador Bruce Irons.

"Wir wollen, dass Leute mitmachen, die es nicht erwarten können, sich über die Wellenkante zu ziehen und sich dann acht Meter hinabzustürzen", erklärte der Chef des Sponsoren Quiksilver, Bob McKnight. Der Wettbewerb findet im Gedenken an Eddie Aikau statt, einem legendären Surfer der Hawaii-Inseln, der 1978 während einer Kanufahrt von Hawaii nach Tahiti im Alter von 31 Jahren tödlich verunglückte. "Es ist immer cool, für Eddie zu surfen", schwärmt Clyde Aikau. Der Gewinner bekommt ein Preisgeld von 55.000 Dollar (37.200 Euro).(APA)

  • Der Wettbewerb findet nur statt, wenn die Wellen in der Waimea-Bucht mindestens sechs Meter erreichen
    foto: reutrers/frank quirarte

    Der Wettbewerb findet nur statt, wenn die Wellen in der Waimea-Bucht mindestens sechs Meter erreichen

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