NÖ/OÖ

Jäger sind zahmem Luchs auf den Fersen

8. Dezember 2009, 19:13

Wildkatze "Pankraz", seit Wochen auf der Flucht, bei Hinterstoder gesichtet

Linz - Anfang November verschwand er aus einem drei Meter hohen Gehege, nun wurde "Pankraz" wieder gesichtet. Der zahme Luchs soll mit einem Sender versehen und in den Tierpark Haag in Niederösterreich gebracht werden.

Die dreijährige Katze, Anfang 2009 im Nationalpark Kalkalpen ausgewildert, hat im Oktober bei Hinterstoder versucht, einem Jäger ein geschossenes Hirschkalb abzuluchsen - der STANDARD berichtete. Der Weidmann ging daraufhin zur Polizei, und "Pankraz" wurde betäubt, eingefangen und in den Tierpark Enghagen bei Windischgarsten gebracht. Nationalpark-Direktor Erich Mayrhofer sprach damals von einem "Akt von Tierquälerei". Wie sich "Pankraz" aus dem Gehege in Enghagen befreien konnte, ist unklar. Der Halsbandsender, dem man ihm bei der Auswilderung verpasst hatte, blieb jedenfalls zurück.

In den vergangenen Tagen wurde das Tier immer wieder zwischen Roßleiten und Hinterstoder bei Rehfütterungsstellen gesichtet. Vielen Bewohnern sei das nicht ganz geheuer. Darum wurde ein Fangbescheid ausgestellt, so der Bezirksjägermeister von Kirchdorf, Herbert Sieghartsleitner. Geplant ist, "Pankraz" zu betäuben, ihn mit einem Sender zu versehen und in den Tierpark zu bringen. Doch dieser Plan wird nicht von allen gutgeheißen. Das Tier halte sich zwar immer wieder in der Nähe von Menschen auf, habe bisher aber noch nichts angestellt, sagt Erich Mayerhofer, Direktor des Kalkalpen-Nationalparks. "Pankraz" hätte somit bewiesen, dass er gut in Freiheit leben kann.

Der Luchs wurde vor rund einem Jahr in St. Pankraz eingefangen, da er auf einem Bauernhof einige Hasen gerissen hatte. Man stattete ihn mit einem Sender aus und ließ ihn im Nationalpark Kalkalpen frei. (APA, red/DER STANDARD-Printausgabe, 9.12.2009))

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11 Postings
Ignaz gartengschirrl
00
11.12.2009, 13:32


was ist passiert?
ein wildlebendes raubtier hat versucht im wald an ein totes beutetier zu kommen.
den jäger hat der futterneid gepackt und er ist zur polizei gegangen.

die polizei hat daraufhin veranlasst das der luchs gesucht und auch gefunden wurde (wenn es überhaupt der gleiche war) ihn betäubt und in einen naturpark gebracht.

ganz ehrlich es ist ein witz das die behörden da überhaput tätig werden einen normaleren vorgang in der natur gibt es ja gar nicht!!

Jadzia Dax1
01
10.12.2009, 20:50

Nein sowas, der böse Luchs! Der degenerierte Mensch hält echt nix mehr aus

Elisabeth1201
03
10.12.2009, 16:28
Luchs

Wetten, dass der Luchs "irrtümlich" von unseren Schiessprügelmachos totgemacht wird. Und das im Naturschutzgebiet - ist ja alles egal, wir sind in Österreich und die Schiessprügler und ihre Freunde, die Grossagrarier samt Giebelkreuz und Wirtschaftskammer, Politik nicht zu vergessen, werden wieder mal nix tun. Arme Wildtiere in Österreich, das Schicksal der Nutztiere ist auch das Eure. Quälen, Ausbeuten, Totmachen - und Geld verdienen. Toll!

Miss Vane
 
00
10.12.2009, 10:33
der luchs hat versucht,...

..."einem Jäger ein geschossenes Hirschkalb abzuLUCHSEN"
herrlich!
möchte nur wissen, wie er das gemacht hat! :-)

guzo
04
8.12.2009, 23:38
Österreich in großer Gefahr!

Luchs, Wolf, Ausländer,...

Da muss sich das Land wehren!

Zeit für die Bewaffnung aller Österreicher.

meine meinung 10
21
10.12.2009, 15:19

luchs und wolf sind mir in österreich schon lieber

guzo
01
12.12.2009, 16:06
Sie scheinen in gößter Gefahr!

Hier eine mögliche Waffe für Sie: http://www.angst-panikattacken.com/?gclid=CK... ZgodaAs25w

Werner Holliger
01
10.12.2009, 08:56
Lebensgefahr auch in der Schweiz

Dieses Problem kennen wir auch bei uns. Liebe Mitmenschen haben nämlich schon öfters - wahrscheinlich rein zufällig und irrtümlicherweise - solche Bestien erlegt und beispielsweise den Behörden in einem Paket die Pfoten eines solchen Untiers zugestellt. Bin ich froh, dass ich so heldenhaft beschützt werde........

Stephan Weinberger
05
8.12.2009, 23:21

"In den vergangenen Tagen wurde das Tier immer wieder zwischen Roßleiten und Hinterstoder bei Rehfütterungsstellen gesichtet. Vielen Bewohnern sei das nicht ganz geheuer."
... ja genau: ausrotten, bevor er kleine Kinder frisst...

:-(

NegR h.c.
00
9.12.2009, 18:49

Vor allem angesichts der Tatsache, dass es im Mühlviertel bis hinunter nach Urfahr seit Jahren Luchse gibt - bis in die Vorgärten.

Der Luchsrissbeauftrage des OÖLJV sorgt für die Entschädigungen, soweit erforderlich.
Von Menschen- oder Haustieropfern ist logischerweise nichts bekannt.

ral9006
00
8.12.2009, 21:29
Vorsicht

Jäger sind wie Politiker in ihren Aussagen mit Vorsicht und erst nach "Überschlafen" des Wahrheitsgehaltes ihrer Aussprüche, zu bewerten. Ausnahme : Es handelt sich um sich in sich selbst gefestiten Menschen.......

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