Drogenkrieg mit etwa 22 Toten pro Tag

8. Dezember 2009, 17:34
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Mexiko zählt im Jahr 2009 bereits über 7.000 Tote durch Bandenrivalitäten

Mexiko-Stadt - Seit Beginn des Jahres sind in Mexiko 7.026 Menschen im Drogen-Krieg ermordet worden. Damit ist die Zahl der Morde und "Hinrichtungen" durch die Banden der Kartelle erneut dramatisch gestiegen.

Obwohl Präsident Felipe Calderón zehntausende Soldaten eingesetzt hat, wurden allein seit Oktober im Durchschnitt etwa 22 Personen pro Tag getötet.

Besonders betroffen von dem Krieg der Drogen-Kartelle untereinander und gegen die staatlichen Sicherheitskräfte sind die Nordstaaten Chihuahua, Sinaloa, Sonora, aber auch Mexiko-Stadt.

Allein in Chihuahua wurden fast 3.000 Menschen getötet, davon die meisten in der Grenzstadt Ciudad Juárez, berichtete die Zeitung "El Universal". 2007 waren rund 3.700 und 2008 etwa 6.300 Menschen ums Leben gekommen. (APA)

 

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